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Red Bull nimmt die Grizzlys auf die Hörner

Eishockey – CHL: Red Bull nimmt die Grizzlys auf die Hörner

Das knappe Ergebnis täuschte ein wenig über die Kräfteverhältnisse hinweg: Für die Grizzlys Wolfsburg wird es in der Verfassung von Dienstag schwer, die K.o.-Runde der Champions League zu erreichen. Gegen RB Salzburg gab es im Gruppen-Hinspiel vor 2650 Zuschauern in der Eisarena ein 4:5 (2:3, 2:2, 0:0). Ein Grund: Das Lazarett ist wieder voll. Kris Foucault fehlte schon, Mark Voakes fiel beim Stand von 2:1 (aus (siehe Bericht). Brent Aubin (2), Sebastian Furchner und Gerrit Fauser trafen für die Gastgeber.

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Und wieder ist er drin: Die Grizzlys kassierten im Champions-League-Heimspiel gegen Red Bull Salzburg einfach zu viele Gegentore, unterlagen nach 2:0-Führung noch 4:5 und müssen das Rückspiel gewinnen, um weiterzukommen.

Quelle: Britta Schulze (2) / CP 24 (1)

Wolfsburg.
Das knappe Ergebnis täuschte ein wenig über die Kräfteverhältnisse hinweg: Für die Grizzlys Wolfsburg wird es in der Verfassung von Dienstag schwer, die K.o.-Runde der Champions League zu erreichen. Gegen RB Salzburg gab es im Gruppen-Hinspiel vor 2650 Zuschauern in der Eisarena ein 4:5 (2:3, 2:2, 0:0). Ein Grund: Das Lazarett ist wieder voll. Kris Foucault fehlte schon, Mark Voakes fiel beim Stand von 2:1 (aus (siehe Bericht). Brent Aubin (2), Sebastian Furchner und Gerrit Fauser trafen für die Gastgeber.

Wolfsburg startete stark, führte schnell mit 2:0. Doch was nach Feuerwerk roch, war doch nur ein feuchter Böller. Die Österreicher, die keines der beiden letzten Gruppenspiele gegen Wolfsburg verlieren durften, wurden nach etwas Unsicherheit wach. Angeführt vom nordamerika-erfahrenen Thomas Raffl und vom Ex-NHL-Star Peter Mueller, erhöhten sie den Druck, wurden sicherer. Zudem spielten die insgesamt größeren, physisch stärkeren Red Bulls ihre Reichweitenvorteile aus und kauften den Grizzlys im ersten Drittel mit viel Ruppigkeit den Schneid ab. Peter Hochkofler hätte für seinen hinterhältigen Check gegen Voakes, der den zum Ausscheiden zwang, mehr als eine Zwei-Minuten-Strafe kriegen müssen.

Salzburg dominierte über weite Strecken. Insbesondere wenn Carter Proft, Tyson Mulock und Philipp Riefers auf dem Eis waren, hatten die Grizzlys Riesenprobleme, sich zu befreien. Bitter: Aubin egalisierte Salzburgs verdiente 3:2-Führung, nur zwölf Sekunden später stand es 3:4. Und bald auch 3:5. Fauser traf dann nur den Pfosten, Furchner stellte noch auf 4:5 vor der zweiten Pause.

Druck konnten die um etliche Leistungsträger beraubten Grizzlys aber fast nie aufbauen, sie hatten noch Glück, dass bei einem Videobeweis das mögliche 6:4 nicht anerkannt wurde. Die Scheibe schien eher drin, als nicht drin. Aber da es nicht eindeutig zu erkennen war, konnte Wolfsburg weiter hoffen, schaffte es aber nicht mehr auszugleichen. Im Rückspiel am kommenden Mittwoch müssen die Grizzlys gewinnen, sonst ist die Champions-League-Saison für sie vorbei.

„Nach dem 2:0 hätten wir das Spiel kontrollieren müssen“, sagte Routinier Furchner. „Charakter und Einstellung stimmen.“ Kapitän Tyler Haskins nahm das 3:4 auf seine Kappe und seufzte: „Defensiv waren wir nicht gut genug.“ Coach Pavel Gross sah es ähnlich: „Wenn man einen Meter weg ist vom Mann, scheppert es. Das internationale Eishockey ist ein anderes.“ Er fügte hinzu: „Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir es gut gemacht.“

Von Jürgen Braun

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