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Pohl bricht Bann beim 5:1

Eishockey Pohl bricht Bann beim 5:1

Was für ein seltsames Spiel! Aber mit einem verdient guten Ende für Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg. Der Sieg vor 2600 Zuschauern gegen die Schwenninger Wild Wings wurde mit 5:1 (1:1, 1:0, 3:0) erst am Ende deutlich. Brent Aubin (2), Patrick Pohl, Simon Danner und Aaron Brocklehurst trafen.

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Alle herkommen zum Jubeln: Trotz starker Leistung musste der EHC gestern beim 5:1 gegen Schwenningen lange zittern. Hier feiern Aaron Brocklehurst (r.), der auch traf, Marco Rosa und Jeff Likens (l.) den Doppeltorschützen Brent Aubin (verdeckt).

Quelle: Mike Vogelsang

Schneller, giftiger, zielstrebiger marschierte Wolfsburg los, dann roch es nach Schwenninger Wechselfehler, doch die Unparteiischen ließen laufen. Sean O‘Connor (4.) drosch den Puck in den Winkel - 0:1. Das war das erste Mal, dass Schwenningen vor Wolfsburgs Tor auftauchte. Und das letzte Mal für lange Zeit.

In der Folge hieß das Spiel: Wolfsburg drückt, Schwenningen foult; EHC gegen Dimitri Pätzold. Schwenningen leistete sich ein Foul nach dem anderen, doch wenn Wolfsburg mal stark in Überzahl spielte, dann war Pech dabei, weil gute Versuche knapp vorbei gingen. Oder weil die mittelmäßigen und starken Versuche, die auf den Kasten kamen, meist bei Pätzold hängen blieben. Bitter: Sebastian Furchner (7.) fuhr ein Riesensolo, pfefferte den Puck flach in die Maschen, doch einer seiner Mitspieler war haarscharf ins Abseits gefahren. Der Treffer zählte nicht. Aubin immerhin traf zum echten 1:1.

Was für ein seltsames Spiel! Aber mit einem verdient guten Ende für Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg. Der Sieg vor 2600 Zuschauern gegen die Schwenninger Wild Wings wurde mit 5:1 (1:1, 1:0, 3:0) erst am Ende deutlich.

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In der Folge schien Wolfsburg im erfolglosen Powerplay regelrecht auszubluten. Obendrein fehlte dem EHC streckenweise auch noch der gute Überzahlspieler Jeff Likens, weil der den Referees durchaus zu Recht klar gemacht hatte, dass man auch für den Bandencheck an ihm eine Strafe hätte geben können. Die Disziplinarstrafe fürs Meckern bekam stattdessen er.

Die Fans machten das Geduldsspiel mit, trieben den EHC immer wieder an. Und Pohl machte dem Frust ein Ende, traf in Überzahl (37.) zum 2:1. Schwenningen war geschlagen. Der EHC traf noch zweimal bei angezeigten Strafen und ins leere Netz, das Schwenningen trotz 1:4-Rückstandes anbot.

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