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Pohl: Kriegt er noch die Kurve?

Eishockey Pohl: Kriegt er noch die Kurve?

Freizeit-Motorradfahrer, für jeden Spaß zu haben, eigentlich immer fröhlich, immer freundlich - Patrick Pohl ist ein guter Typ. Auch als Eishockeyspieler. Zumindest vom Potenzial her. EHC-Coach Pavel Gross: „Er müsste einer der Besten sein, muss aber sein Potenzial immer ausschöpfen.“

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Packt er heute wieder sein Potenzial aus? Patrick Pohl (hier vergangene Saison gegen Mannheim) kann stark sein.

Immerhin: In den vergangenen Wochen hat Pohl ein längeres Loch hinter sich gelassen, konstanter geskort. „Ich durfte mehr spielen, das macht natürlich mehr Spaß“, sagt er. Sein Plus: Er kann als Flügel, aber auch auf seiner angestammten Center-Position spielen. Pohl: „Die Umstellung fällt mir nicht schwer, allerdings fühle ich mich auf der Mittelstürmer-Position noch wohler.“

Im Gegensatz zu Simon Danner, Chad Bassen und Aleksander Polaczek, deren Verträge auch auslaufen, hat Pohl vielleicht noch eine Chance auf einen neuen Vertrag in Wolfsburg. Wenn er denn will.

Pohls Problem ist die Inkonstanz. Manager Charly Flieg-auf: „Man weiß nie so genau, was man im Spiel von ihm kriegt. In Berlin war er stark, gegen Nürnberg in Ordnung - aber in Straubing war auch er nicht zu sehen.“ Und gerade solche Partien, in denen Vielspieler schwächeln, seien die Chance für Akteure, die manchmal weniger Eiszeit bekommen. Und zu denen hat auch Pohl eine Weile gezählt.

An guten Tagen ist er gut. Aber der guten Tage dürften es ein paar mehr sein. Gross: „Wir erwarten von den Spielern Entwicklung.“ Bei Pohl ging es zuletzt immerhin aufwärts. Bei sechs Einsätzen weniger als in der Vorsaison hat er zwei Tore und vier Punkte mehr erzielt und ist in der Plus-Minus-Bilanz mit +4 erstmals in seiner DEL-Karriere deutlich positiv.

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