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Play-Offs: Hans Zach sieht Grizzlys im Vorteil

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg gegen Kölner Haie Play-Offs: Hans Zach sieht Grizzlys im Vorteil

Er war Nationaltrainer, Meistertrainer und war lange Coach der Kölner Haie: Hans Zach, aufgrund seiner Explosivität auch Alpenvulkan genannt. Er kennt einige Akteure beider Mannschaften gut - vor dem Viertelfinal-Auftakt für die Grizzlys (Hauptrunden-Fünfter) am Dienstag bei den Kölner Haien (Dritter) orakelt er für diese Play-Off-Serie: „Ich sehe Wolfsburg leicht favorisiert.“

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Hier jubelt Wolfsburg: Wird das auch am Ende der Viertelfinal-Serie gegen die Haie so sein? Ex-Nationalcoach und Meistermacher Hans Zach würde sich nicht wundern.

Quelle: Boris Baschin / Imago

Wolfsburg/Bad Tölz. Von 2002 bis 2006 hatte Zach die Haie trainiert, später Hannover, er hatte also immer auch einen Blick nach Wolfsburg. Jüngst gratulierte er sogar Manager Charly Fliegauf zur Verpflichtung von Rob Hisey, den er noch aus Hannover kannte. Die AZ/WAZ gab dem 67-Jährigen Stichworte.

Sebastian Furchner/Kai Hospelt, beste Freunde, mal wieder Gegner: „Gigantisch, was Furchner in Wolfsburg leistet. Und da messe ich ihn nicht nur an seinen Toren. Du kannst in dem Alter nur so lange auf dem Niveau spielen, wenn du absolut professionell bist. Und das ist er. Und charakterlich einwandfrei. Hospelt hat ja lange gemeinsam mit Furchi gespielt, er ist eher ein Spielmacher, kann aber auch gut schießen. Aber Kai hat in Köln nicht so viel Einsatzzeit.“

Chancen: „Wolfsburg sehe ich im Viertelfinale leicht favorisiert, weil ich das Gefühl habe, bei den Haien spielt ein Block 30 Minuten, die anderen 30 Minuten verteilen sich auf alle anderen Spieler. Du kannst aber so nicht Meister werden. Bei den Grizzlys scheint mir die Last gleichmäßiger auf alle verteilt.“

Defensivstärke - Köln kassierte die wenigsten Treffer, Wolfsburg die drittwenigsten: „Wolfsburg hat das bessere Defensivspiel, Köln hat vor allem wegen seines Torwarts Gustav Wesslau sehr wenig Gegentore kassiert. Wolfsburgs Felix Brückmann kenne ich noch aus Mannheim, er ist auch ein sehr guter Torhüter mit gutem Charakter und guter Einstellung.“

Titelfavoriten: „Ich schaue oft Spiele im TV, dazu in Heimatnähe live in München oder, wenn ich meine Tochter besuche, in Düsseldorf. München, Mannheim und Nürnberg haben im Titelkampf die Favoritenrolle, Augsburg und Wolfsburg traue ich eine Außenseiterchance zu. Wolfsburg spielt diese Rolle ja schon länger gut.“

Die Karriere des Hans Zach

Hans Zach stammt aus Bad Tölz, war als Stürmer Meister mit dem SB Rosenheim, spielte auch für Landshut, Riessersee und den Berliner Schlittschuhclub in der Bundesliga, schoss in über 600 Spielen über 260 Tore.

Er war bei mehreren Weltmeisterschaften sowie bei Olympia 1980 dabei, wurde als Coach mit der Düsseldorfer EG und den Hannover Scorpions Meister, beendete die Trainer-Karriere 2014 in Mannheim. Nationaltrainer war er von 1998 bis 2004, die Haie coachte er von 2002 bis 2006.

von Jürgen Braun

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