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Play-Offs: Daniel Widing ganz tief im Tor-Loch

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Play-Offs: Daniel Widing ganz tief im Tor-Loch

Stürmer Daniel Widing war als Torjäger aus Schweden zum Wolfsburger Eishockey-Erstligisten gekommen. Er beeindruckte mit Toren am Fließband für die Grizzlys. Dann riss der Faden. Kurz vor den Play-Offs steckt der Schwede im Tief.

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Und plötzlich hat es sich ausgejubelt: Daniel Widing war lange ein Torgarant. Doch nach 15 Treffern in 27 Partien traf der Schwede nur noch einmal in 24 Einsätzen.

Quelle: Imago

Widing steht bei 16 Treffern - auf den ersten Blick nicht schlecht. Die ordentliche Bilanz kommt aber vor allem vom starken Start (15 Tore in 27 Spielen). In der zweiten Saisonhälfte läuft offensiv kaum noch etwas, nur ein Tor in den folgenden 24 Einsätzen steht zu Buche. Die Widing-Krise - sie steht auch für die typischen Auf und Abs im Eishockey. Widing traf lange fast nur auswärts. Da punktete Wolfsburg zugleich lange auswärts besser als daheim. Und praktisch nur die erste Formation mit ihm, Tyler Haskins und Sebastian Furchner traf regelmäßig. Bei Rechtsaußen Widing hakte es dann, bei seinen Stamm-Mitspielern nicht.

Und so kurios es klingt: Mit weniger Widing-Toren stieg der Punkteschnitt sogar leicht an. In der Krise des Schweden schwangen sich andere aus ihren Tiefs. Und die Mannschaft läuft.

Der Teamerfolg steht oben an. So sagt Widing denn auch: „Im Moment ist es mir egal, ob ich ein Tor schieße. Solange meine Kollegen treffen und wir die Spiele gewinnen, ist mir meine Statistik nicht wichtig.“ Dass die Mannschaft von ihm aber für erfolgreiche Play-Offs wieder Treffer brauchen könnte, ist ihm bewusst: „Ich bin mir sicher, dass die Pucks bald wieder reingehen. Chancen kreieren wir genug. Ich bin ein Playoff-Spieler und freue mich riesig auf die Herausforderung. Ich kann Verteidiger gut unter Druck setzen, so Fehler provozieren.“

Aber er muss kämpfen. In München bekam er eine Denkpause, war gegen Nürnberg nur dabei, weil Brent Aubin krank war.

jsc

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