Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Pfohl im Glück: Verletzung des Centers nicht schwer

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Pfohl im Glück: Verletzung des Centers nicht schwer

Wolfsburg. Das scheint nochmal gutgegangen zu sein! Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg kann vielleicht schon am Wochenende wieder auf Mittelstürmer Fabio Pfohl zurückgreifen. Der Angreifer hatte beim Stand von 1:3 am Sonntag beim späteren 1:5 gegen München das Eis verlassen, konnte nicht mehr auftreten.

Voriger Artikel
Knie kaputt? Bangen um Pfohl
Nächster Artikel
Weckt die neue Uhr die Grizzlys auf?

Glück im Unglück: Fabio Pfohl, hier mit letztem Einsatz, verletzte sich später gegen München am Knie, musste ins Krankenhaus. Doch es gab zur Erleichterung des Centers Entwarnung.

Quelle: imago sportfotodienst

Pfohl war anschließend sofort ins Krankenhaus gebracht worden. Noch in der Nacht bekam Manager Charly Fliegauf dann die Info: „Bei Fabio ist es nichts Ernstes. Schmerzhaft, aber es ist nichts kaputt.“ Das erleichterte den Spieler und den Klub. Die Schmerzentwicklung werde jetzt zeigen, ob Pfohl am Wochenende wieder spielen kann. Fliegauf schloss nicht aus, dass Pfohl bereits heute wieder einen Trainingsversuch macht. Der Center war zu Beginn des letzten Drittels in einem Zweikampf unglücklich zu Fall gekommen und mit den Knien in die Bande geprallt.

Pfohls Rückkehr wäre wichtig, da Wolfsburg auf der Mittelstürmer Position nicht optimal besetzt ist, da noch ein eingeplanter Import-Center fehlt.

Ob es für Pfohl reicht, werden die nächsten Tage zeigen. Verteidiger Robbie Bina hatte eine ähnliche Blessur, letztlich zieht sich seine Rückkehr etwas länger hin, als ursprünglich kalkuliert. Vielleicht reicht es bei ihm bis zum Wochenende, vielleicht auch schon für Patrick Seifert nach langer Pause wegen Schulterverletzung. Hinten allerdings drückt der Schuh nicht so wie vorn, wo der als Torjäger eingeplante Kris Foucault voraussichtlich noch zwei Spiele mit seiner nicht definierten Oberkörperverletzung ausfällt.

Rückblickend aufs Startwochenende in der DEL wäre es zwar gut, wenn sich die personelle Lage verbessert, doch wichtiger ist die Konstanz. 60 Minuten Vollgas ist der gebetsmühlenartig wiederholte Plan der Grizzlys. In Bremerhaven war das zweite Drittel Murks, gegen München das erste. Fliegauf: „Im ersten Drittel haben wir ängstlich gespielt.“ Ein 0:2-Rückstand war die Folge - gegen den Meister eine zu hohe Hypothek. Das ganze Team hatte die ersten 20 Minuten schläfrig und unsicher gewirkt - zudem waren die Top-Formationen weitaus wackliger als in den meisten Vorbereitungs- und CHL-Spielen der vergangenen Wochen.

von Jürgen Braun

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg