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Pfohl: „Das ist schöner als in großen Hallen!“

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Pfohl: „Das ist schöner als in großen Hallen!“

Über 2600 Zuschauer im Schnitt - in der Liga ist das der letzte Platz. Doch für die Grizzlys Wolfsburg trotzdem enorm. Denn: So einen guten Schnitt hatte Wolfsburgs Eishockey-Erstligist noch nie. „Seit Weihnachten hat es angezogen, das ist sehr erfreulich“, so Finanzchef Bernd Rumpel.

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Da kam Freude auf: Die Fans feierten am Freitag die Grizzlys für ihren 3:2-Erfolg, die Spieler freuten sich über die ausverkaufte Halle.

Quelle: Photowerk (bb)

Der Schnitt war schon gut, dann kam am vergangenen Freitag das Highlight gegen Spitzenreiter Berlin. Ausverkauft, Riesenstimmung. Coach Pavel Gross: „Eine sehr gute Atmosphäre, das hat Spaß gemacht. Und das hat die Mannschaft öfter verdient.“

Es zeichnet sich schon ab: Das letzte Hauptrundenspiel gegen Nürnberg am Sonntag in einer Woche wird wieder stark besucht sein. Schön auch: Die Partie am Dienstag (19.30 Uhr) gegen Straubing dürfte ordentlich gefüllte Ränge haben. Der Dienstag ist traditionell schwach besucht, offenbar hat der Berlin-Knaller bei manchem Sport-Fan Appetit auf mehr Eishockey gemacht. Zudem läuft für die Partie am Dienstag eine Sonderaktion. Für Gruppen ab sechs Personen gibt es mächtig Rabatt: Pressesprecher Christopher Gerlach: „Das ist doch was für aktive Sportler, die vielleicht Training hätten und das mal sausen lassen, um gemeinsam zum Eishockey zu gehen.“

Der vergangene Freitag „war perfekt“, freute sich Manager Charly Fliegauf. „Volle Bude, tolles Spiel, Happy End.“ Große Unterstützung könnte den direkten Weg ins Viertelfinale (mindestens Platz sechs) ebnen. Fliegauf: „Es hilft, wenn es voll ist.“ Ein Team wie Wolfsburg, das von Intensität und Laufarbeit lebt, mag es, wenn die Halle kocht. Stürmer Fabio Pfohl, der auf seine erste DEL-Play-Off-Teilnahme spekulieren darf, erlebte erstmals eine volle Eis-Arena, war begeistert: „Das ist schöner als in großen Hallen.“ In Köln waren am Sonntag über 12.000 da, aber so Pfohl: „In so einer Halle brauchen sie 18.000 damit es richtig laut wird.“

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Rumms! Hier erwischt es Jimmy Sharrow (l.). Am Dienstag muss Wolfsburg wieder mit starken Straubingern (r. Ryan Bayda) rechnen.

Am Dienstag (19.30 Uhr) gegen Straubing, am Freitag in Krefeld, am Sonntag gegen Augsburg - mancher könnte beim Blick auf die Tabelle denken, das sei ja nicht so schwer und gut lösbar für die Grizzlys. Von wegen. „Das ist kein leichtes Programm“, betont Charly Fliegauf, Manager des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten.

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