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Perfekt auf Red Bulls eingestellt

WAZ-Serie: Die EHC-Sasion, Teil 7 Perfekt auf Red Bulls eingestellt

Die Saison des EHC Wolfsburg - für die AZ/WAZ erzählt sie Torwart Felix Brückmann aus seiner Sicht.

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„Wir standen im Viertelfinale! Gegner war Red Bull München, der Hauptrunden-Zweite. Wir wussten, dass wir der klarer Außenseiter sind, konnten dementsprechend locker die Sache angehen.

Eine Serie gegen München bedeutet für uns Reisestrapazen. Wolfsburg - München sind mit dem Bus sieben bis acht Stunden. Und das dann jeden zweiten Tag. Der Tagesablauf in dieser Zeit: Essen, Schlafen und Eishockey.

Im Bus habe ich immer ein Kissen dabei, damit ich es mir nachts gemütlich machen kann. Die Zeit im Bus vertreibe ich mir mit Schlafen, ein Buch lesen, einen Film oder TV-Shows schauen, Musik hören. Manche spielen Karten, in den Play-Offs haben sogar fünf, sechs Jungs auf Nintendo 3DS Mario Kart gegeneinander gezockt - ein Riesen-Spaß!

Im Hotel hat man immer den gleichen Zimmergenossen. Mein „Roommate“ war Sergej Stas. Das „Zusammenleben“ mit ihm ist relativ unkompliziert.

Wir hatten in der Saison nicht einmal gegen die Red Bulls gewonnen. Doch ein Angstgegner waren sie binnen weniger Tage nicht mehr. Die Serie hätte für uns nicht besser starten können. 4:0! Auswärtssieg! Uns war nach diesem Sieg klar: Wir können München packen! Wir waren von Pavel und Mike perfekt auf den Gegner eingestellt. Die Münchner konnten nicht wirklich das Spiel durchziehen, was sie eigentlich wollten.

Während der Play-Offs war mein wichtigster Ansprechpartner Benedikt Weichert, unser Torwarttrainer. Jedes Spiel haben wir gemeinsam analysiert. Er hat mich auf Tendenzen der gegnerischen Mannschaft aufmerksam gemacht, ich war sehr gut auf den jeweiligen Gegner eingestellt. Dass wir die Serie mit 4:0 Siegen gewannen und vor heimischen Publikum ins Halbfinale einzogen - ein Traum!“

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