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Pellegrims geht, Fliegauf bleibt gelassen

Grizzlys Wolfsburg Pellegrims geht, Fliegauf bleibt gelassen

Das kam nach der schon seit Wochen anhaltenden Hängepartie nicht mehr überraschend. Mike Pellegrims verlässt Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg am Saisonende.

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Ziel Klagenfurt? Co-Trainer Mike Pellegrims (l.) teilte Grizzlys-Manager Charly Fliegauf mit, dass er gehen wird.

Quelle: imago sportfotodienst

Der Co-Trainer wird, davon ist auszugehen, Cheftrainer beim österreichischen Erstligisten Klagenfurt. Grizzlys-Manager Charly Fliegauf: „Er hat uns mitgeteilt, dass er unser Angebot nicht annimmt.“

Pellegrims hatte sein Amt 2010 in Wolfsburg angetreten, als sein langjähriger Mitspieler Pavel Gross Chef-Coach bei den Grizzlys geworden war. Pellegrims hatte auf Sicht einen Cheftrainerposten angestrebt, Klagenfurt bietet ihn. Fliegauf nahm es gelassen. „Wo Pelle hingeht, ist nicht unsere Baustelle.“ In Absprache mit Gross wird er jetzt einen neuen Co-Trainer suchen.

Kontakte haben sowohl Gross als auch Fliegauf genug. Etliche erfahrene Ex-Profis könnten auf den nächsten Schritt heiß sein. Gross will einen, der sich einbringt.

„Bis zum Saisonende werden wir uns zu der Personalie nicht äußern“, sagt Fliegauf, positioniert sich aber deutlich zu Gerüchten um den Ex-Grizzly Jan-Axel Alavaara, die aufgebracht worden waren: „Er bleibt in Schweden, ist kein Thema.“ Pellegrims ist noch da - Nebengeräusche sollen die sportlichen Ziele nicht stören.

Trotz der Niederlage in Köln ist Wolfsburg immer noch auf bestem Wege, direkt das Play-Off-Viertelfinale zu erreichen. Am Sonntag war es ein Spiel, „das jede Mannschaft hätte gewinnen können“, sagte Gross. Fliegauf meinte: „Ein enges Spiel, wir hatten die Chance, selbst 3:2 in Führung zu gehen.“ Der Blick geht schon wieder nach vorn. Am Dienstag (19.30 Uhr) erwartet Wolfsburg mit Straubing einen Verfolger, der abgeschlagen werden kann.

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Zweimal kamen die Grizzlys zurück - dann war die Serie futsch. Nach sechs Siegen bezog Wolfsburgs Eishockey-Erstligist mal wieder eine Niederlage - mit 2:4 (1:1, 0:0, 1:3) vor 12.150 Fans bei den Kölner Haien. Armin Wurm und Jeff Likens trafen.

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