Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Partyschreck EHC! Schlägt er heute auch in Straubing zu?

EHC Wolfsburg Partyschreck EHC! Schlägt er heute auch in Straubing zu?

Keiner hat die Grizzlys gern zu Gast, auswärts verderben sie fast jedem Gastgeber die Party - in den vergangenen fünf Spielen gleich viermal. Schlägt Partyschreck EHC Wolfsburg heute (19.30 Uhr) wieder zu? Der Eishockey-Erstligist spielt bei den Straubing Tigers, dem heimschwächsten Team der Liga.

Voriger Artikel
Wurm ist dabei - aber Milley fehlt dem EHC
Nächster Artikel
Trotz Pleite: Ein Platz rauf

Partyschreck: Der EHC ärgert ein Heimteam nach dem anderen. Heute gastieren Simon Danner (kl. Bild) und Co. bei den Straubing Tigers, die dem Team von Pavel Gross in Wolfsburg in dieser Saison schon mit 2:4 (gr. Bild) und in eigener Halle mit 1:2 unterlagen.

Quelle: Boris Baschin

Neun Spiele seit dem 28. Dezember hat Wolfsburg hinter sich, sammelte 17 Punkte. Besser waren nur Hamburg und Iserlohn (je 19) sowie Krefeld (18). Das Erstaunliche: Wolfsburg hatte in dieser Zeit fünf Auswärtsspiele, gewann vier und wurde zudem noch durch eine Fehlentscheidung um mindestens einen Punkt beim 3:4 in Nürnberg gebracht.

Gemeinsam mit Krefeld stellt der EHC das beste Auswärtsteam der Liga. „Auswärts stark zu sein ist gut, auch im Hinblick auf die Play-Offs!“, sagt Manager Charly Fliegauf. „Wir spielen in der Fremde diszipliniert, halten uns gut an das System und haben wenig Gegentore kassiert.“ Nur Köln kassiert auswärts noch weniger Treffer. Im System muss man auch in eigener Halle bleiben - da habe Wolfsburg nicht das Problem, glaubt Fliegauf. Nur: „Auswärts waren wir oft effizienter in der Chancenverwertung.“

Allerdings - er will jetzt den Partyschreck öfter in der Eis-Arena Party machen sehen. Zuletzt waren Wolfsburgs Fans zahlreicher in die Halle geströmt, doch es setzte in den vergangenen fünf Heimpartien drei Niederlagen. Fliegauf: „Wenn wir uns vorn halten wollen, müssen wir auch daheim mehr machen.“

Wolfsburg erwartet unter anderem noch Krefeld, Mannheim und am Sonntag erst einmal Nürnberg - allesamt direkte Konkurrenten. Coach Pavel Gross will Wolfsburgs Auswärtsstärke nicht überbewerten. Seine Rechnung: „Egal, ob auswärts oder zu Hause - Hauptsache, wir holen die Punkte!“

EHC optimiert Bedingungen

Schon gestern ging es wieder nach Straubing zu einem weiteren Auswärtsspiel. Die EHCer werden so gut ausgeruht sein, wie es geht.

Am Mittwoch war trainingsfrei, am Dienstag waren gleich zwei Physiotherapeuten mit zum Spiel nach Berlin gefahren. Mit Dr. Axel Gänsslen war auch ein Mediziner an Bord. „Dessen Mitfahrt bot sich bei der kurzen Strecke an, ist wertvoll“, so EHC-Manager Charly Fliegauf. Gänsslen ist Orthopädie-Spezialist im Klinikum.

„Dazu ist unser Teamdoc Dr. Nazem Hamade für uns Tag und Nacht ansprechbar. In diesen Zeiten mit vielen Spielen und vielen Infekten ist das enorm hilfreich. Den Spielern optimale Bedingungen für Behandlung, Reha und Massagen zu bieten, ist in diesen Phasen wichtig und kann sich auszahlen“, so der Manager. Wolfsburgs Auswärtsbilanz spricht für diese These.

rau

Voriger Artikel
Nächster Artikel