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Palin: Warum er plötzlich so viel trifft

Eishockey Palin: Warum er plötzlich so viel trifft

Allein für diesen Penalty hätte der EHC Wolfsburg am Freitag einen Punkt verdient gehabt - statt der 2:3-Niederlage gegen München. Verteidiger Brett Palin hatte im Stile eines Klasse-Stürmers getroffen. Obendrein strebt der Defensivspezialist einem persönlichen Torrekord entgegen. Den bisherigen hat er eingestellt.

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Stark: Brett Palin traf gegen München per Penalty, ist gefährlich wie noch nie.

Quelle: CP24

Was wird das denn? So staunten viele Fans am Freitag, als die Unparteiischen in der 32. Minute nach unerlaubtem Handspiel von Münchens Felix Petermann auf Penalty entschieden - und Palin zur Ausführung schritt. Ungewöhnlich, weil meist Stürmersache. Schießen muss einer, der in der Situation auf dem Eis stand. „Die Coaches haben mich bestimmt“, so Palin. Er fühlte sich gut, bekam den Tipp mit auf den Weg, dass Jochen Reimer, der Ex-EHCer im Münchner Tor, die Mitte zumacht. Also musste Palin zocken, überlistete Reimer mit der Rückhand. So, wie man es von Verteidigern, erst Recht von so großgewachsenen, selten sieht. Palin: „Eigentlich schieße ich Penaltys schlichter, wenn ich sie schieße.“

Verantwortung zu übernehmen - „das zeichnet ihn aus“, sagt Trainer Pavel Gross. „Auch deshalb bekam er zunehmend mehr Spielzeit im Powerplay. „Er kann da etwas bewegen und versteckt sich auch nicht, wenn es nicht läuft.“

Konsequenz für Palin: schon sechs Tore. Mehr hat der Kanadier noch nie in einer Saison erzielt. „Weil ich in Überzahl spielen darf. Daraus resultiert es“, sagt er bescheiden. Im Powerplay traf er schon dreimal. Doch den Platz im Powerplay muss man sich erarbeiten. Gross: „Bei uns bekommt man das, was man verdient. Er hat sich seine Rolle verdient.“

rau/jsc/aha

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