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Palin: Plötzlich schießt er Tore wie noch nie

Eishockey Palin: Plötzlich schießt er Tore wie noch nie

Er kann, wenn er will. Oder wenn es sein muss. Tore schießen! Brett Palin, Verteidiger des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg. Gegen Ingolstadt verblüffte er Trainer Pavel Gross und Manager Charly Fliegauf regelrecht mit seinem vierten Saisontor.

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Da hat er Spaß: Brett Palin schießt Tore wie noch nie - und gegen Ingolstadt war das besonders wichtig.

Quelle: Imago 15020269

Denn fürs Toreschießen hatten sie den bärtigen Hünen nicht geholt. Und: Er ist keiner, der von der blauen Linie draufzimmert. Er schlenzt eher. Das aber sehr genau - wenn er es tut. Gegen Ingolstadt ließ er die Erfahrung seiner über 300 AHL-Spiele sprechen. Fliegauf beobachtete vom Rande der Bande: „Bei 5:3-Überzahl schienen unsere Jungs regelrecht Angst zu haben.“ Palin suchte von der blauen Linie einen Anspielpartner. Er fand keinen, rückte vor, fand immer noch keinen - und dann fegte er den Puck selbst in den Winkel. Kurz danach spielte sein Team das 5:3-Powerplay schon besser, schaffte mit dem 3:1 die Vorentscheidung beim späteren 4:2.

Eigentlich soll er hinten aufräumen, inzwischen ist er der gefährlichste Verteidiger. „Jeder liebt es, Tore zu schießen“, sagt Palin, weiß aber, dass das nicht unbedingt seine Spezialität ist. „Vier Tore sind noch kein Rekord, aber ich hatte noch nie so früh in einer Saison vier Treffer auf dem Konto“, freut er sich. Sein Rekord stammt aus den vergangenen Spielzeiten in Tschechien. Da traf er sechsmal - aber in 50 Spielen. Sein Coach mag wichtige Tore. Gross über das 2:1: „Gut gemacht!“

Der Verteidiger war erleichtert über den zweiten Sieg des Wochenendes: „Wir haben nach der Länderspiel-Pause sehr hart gearbeitet, es war sehr wichtig fürs Team, dass es endlich funktioniert hat.“

rau/jsc

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