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Nur ein Punkt: Marco Rosa nimmt Kampf auf

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Nur ein Punkt: Marco Rosa nimmt Kampf auf

Es liegt nicht nur am Toreschießen. „Man kann auch eine 2:1-Führung nach Hause bringen“, sagt Wolfsburgs Trainer Pavel Gross mit Blick auf inzwischen drei Heimniederlagen der Grizzlys Wolfsburg.

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Kämpft gegen seine Skoring-Flaute: Marco Rosa (l.) blieb auch gegen Köln (weiße Trikots) glücklos und verlor mit Wolfsburg auch das dritte Heimspiel in Folge.

Quelle: Britta Schulze

Zwischendurch hatte Wolfsburg immer mal geführt. Allerdings weiß er auch: „In jedem Heimspiel zwei Tore ist nicht viel.“ Bei zwei Spielern des Eishockey-Erstligisten müsste der Knoten unbedingt platzen. Marco Rosa (eine Vorlage) und Tim Wallace (kein Tor, keine Vorlage) gelingt nichts. Rosa sagt: „Ich kämpfe.“ Der Trainer zieht alle Register. Zum Beispiel taktisch. Umgestellt hat er schon. Er überlegt, will eine Lösung. „Natürlich macht man sich Gedanken. Manchmal sind es Kleinigkeiten.“ Manchmal fehlt auch einfach das Glück. Seinen Spätzugang Wallace sah der Trainer zuletzt auf einem guten Weg: „Er schießt viel, geht in die richtige Positionen. Wenn er einen gemacht hätte, hätte er vielleicht noch mehr gemacht.“

Gross weiß aus Erfahrung: „Mit manchen muss man mehr reden, manche in Ruhe lassen. Manche kommen langsamer in die Saison, manche schneller.“ Wichtig: „Die Spieler müssen an sich arbeiten.“ Rosa fightet, das war ihm gestern auch im Training anzumerken: „Man hat immer mal ein Loch in einer Saison. Natürlich will man da raus.“ Gross, selbst früher ein Top-Mittelstürmer, sagt: „Als Spieler muss man sich auch hinterfragen - bin ich genug gelaufen, habe ich die Scheibe gefordert?“ Rosa sagt: „Ich denke positiv, es wird kommen.“ Dass er zwischendurch verletzt war, drei Spiele verpasste - kein Problem, keine Ausrede. Rosa: „Das spielt keine Rolle, ich bin fit.“ Vergangene Saison übrigens startete er spät: Fünf Punkte gegen die DEG, einer in Köln, dann siebenmal (!) nichts, ehe 40 Punkte in 43 Partien folgten.

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