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Nürnberg-Ärger: „Punkt geklaut“

EHC Wolfsburg Nürnberg-Ärger: „Punkt geklaut“

Wenn diese Punkte in der Endabrechnung mal nicht fehlen... Nicht nur die gegen die Iserlohn Roosters, die gestern den zweiten Saisonerfolg am Allersee einfuhren. Das 3:4 am Freitag in Nürnberg erregte die Wolfsburger Verantwortlichen gestern immer noch. „Die haben uns einen Punkt geklaut“, zürnte Manager Charly Fliegauf über die Unparteiischen.

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Da kochten die Emotionen hoch: Aus Wolfsburgs Sicht wurde dem EHC in Nürnberg ein Punkt geklaut.

Quelle: ISPFD / IPD

Auch Trainer Pavel Gross, der sich im Zorn nach Schluss in Nürnberg noch eine Spieldauerstrafe (er blieb ungesperrt) eingehandelt hatte, stellte gestern fest: „Jetzt sind uns schon zwei Tore und zwei Punkte geklaut worden.“ In Nürnberg trafen die Gastgeber nach Ansicht des EHC erst nach der Sirene zum 4:3. Gegen München hatte Wolfsburg jüngst in eigener Halle mit der Sirene getroffen, das Tor hatte aber nicht gezählt.

Die Vorgänge in Nürnberg ärgerten Fliegauf maßlos: „Selbst Nürnberger sagen, das Tor war nach der Zeit. Ich habe bei der DEL protestiert, doch es ist eine Tatsachenentscheidung.“ Derweil habe sich der DEL-Schiri-Chef Holger Gerstberger bei ihm gemeldet, „die Fehlentscheidung eingeräumt. Das bringt uns nur keine Punkte zurück“.

Ein Videobeweis hätte am Freitagabend nicht helfen können. Die ServusTV-Bilder scheinen zwar Wolfsburg Recht zu geben, doch die liegen den Unparteiischen beim Spiel nicht vor. Fliegauf: „Sie haben eine Aufzeichnung der Torkamera, die die Zeit nicht zeigt und ohne Sirenen-Ton.“

Doch es müsse auch ohne Technik gehen. Er hofft, dass die Angelegenheit Konsequenzen für die Unparteiischen Willi Schimm und Roland Aumüller hat. „Es sind vier Mann auf dem Eis. Dafür sind sie da, da müssen sie sich absprechen. Sie pfeifen in der DEL, dann müssen sie das sehen.“ So etwas bringe die Spieler um den Lohn ihrer Arbeit.

rau

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