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Norm Milley: „Ein großes Spiel für beide Teams“

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Norm Milley: „Ein großes Spiel für beide Teams“

Was für ein Showdown! Am Mittwochabend (19.30 Uhr) gastieren die Grizzlys bei der Düsseldorfer EG, wo eine Wolfsburger Ikone top spielt: Norm Milley, dessen Trikotnummer 14 nicht mehr vergeben wird und die seit seinem Abschied im vergangenen Sommer in der Wolfsburger Halle hängt.

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Es läuft bei der DEG: Der Ex-Wolfsburger Norm Milley.

„Ein ganz, ganz wichtiges Spiel - für beide Teams“, sagt Milley. WAZ-Sportredakteur Jürgen Braun sprach mit dem Stürmer, der Wolfsburgs Allzeit-Topskorer ist.

WAZ: Es läuft für Sie in Düsseldorf. Zehn Tore, 31 Vorlagen - das hatten sie in Wolfsburg zuletzt 2012/13 erreicht. Es passt für sie bei der DEG. Und es läuft für die DEG...
Milley: Auf jeden Fall. Es kann ja schwierig sein, in ein neues Team zu kommen. Wolfsburg war eine tolle Truppe mit guten Trainern. Und in Düsseldorf bin ich zum Glück wieder in eine Mannschaft mit vielen guten Jungs, guter Atmosphäre und guten Coaches gekommen. Das macht es leichter.

WAZ: Wie eng sind die Kontakte noch nach Wolfsburg?
Milley: Natürlich sind die noch da. Sieben Jahre wischt man ja nicht weg. Da vermisse ich sogar manchmal das eine oder andere Stück Wolfsburg. In der Spielpause war ich mit der Familie da, wir haben alte Freunde besucht, waren Bowling spielen, haben etliche Jungs getroffen. In Düsseldorf fühle ich mich aber wohl, wir alle fühlen uns dort wohl.

WAZ: Gegen Wolfsburg geht es jetzt um viel...
Milley: Ja. Ein großes Spiel für beide Mannschaften. Drei Punkte wären für beide wichtig.

WAZ: Dreimal gab es in dieser Spielzeit einen Zu-Null-Sieg...
Milley: Ja, das ist schon kurios. Wolfsburg hat zweimal gewonnen, wir erst einmal. Das wird interessant. Im Grund haben die Play-Offs schon angefangen.

WAZ: Wie machen sich die Grizzlys ohne Milley?
Milley: Sie überraschen mich nicht. Immer noch gute Jungs, gutes System, diszipliniert im System, hart arbeitend. Es hat sich nichts geändert.

WAZ: Klingt, als ob Sie Wolfsburg in den Play-Offs lieber aus dem Weg gehen würden...
Milley: Ja. In der ersten Runde möchte ich sie nicht treffen. Andererseits - wenn es passiert, passiert es.

WAZ: Die Liga scheint ausgeglichen wie noch nie. Wie sieht das ein DEL-Routinier wie Sie?
Milley: Das ist unglaublich. Die ersten Sechs sind eng beieinander, dahinter haben sechs Teams noch Chancen auf die Teilnahme an der ersten Play-Off-Runde. Das ist schon ungewöhnlich. Früher konnte man bei einigen Begegnungen fast sicher voraussagen, wie es ausgeht, diesmal kann man nichts prognostizieren. Ich rechne auch mit sehr engen Play-Offs.

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