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Noch ein Sieg beim Meister

Eishockey Noch ein Sieg beim Meister

Goldener Oktober für den EHC Wolfsburg! Gestern gelang der sechste Sieg in den bislang acht Partien dieses Monats. Das neuerliche 4:2 bei Meister Ingolstadt war der fünfte Erfolg in Serie. Vor 3200 Zuschauern schossen Robbie Bina, Jeff Likens, Christoph Höhenleitner und Matt Dzieduszycki den Erfolg des neuen Tabellendritten im Eishockey-Oberhaus heraus.

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Der Meisterschreck schlug wieder zu: Robbie Bina (l.) erzielte das 1:0, am Ende jubelte Wolfsburg auch, landete mit dem erneuten 4:2 in Ingolstadt den fünften Sieg in Serie.

Wolfsburgs laufintensives Spiel funktioniert wieder. Wie schon in den letzten Partien andere Gegner, so quälte das zumindest in der Offensive kleine Aufgebot auch den Meister. Erneut. Denn vor drei Wochen hatte der EHC seine Durststrecke mit einem Erfolg in Ingolstadt beendet, lag dabei aber zweimal hinten. Gestern kam der amtierende Meister lange kaum ins Spiel. Etwas mehr Zug zum Tor entwickelte Wolfsburg. Die Gastgeber fingen sich Strafen und die dritte Überzahl ließ sich der EHC nicht entgehen. Bina fuhr im Slalomstil durch und legte die Scheibe ins Netz.

Ingolstadt erhöhte nach der ersten Pause den Druck, doch außer einem Pfostenschuss von Michel Periard (32.) in Überzahl kam nicht viel dabei rum. Der ERC kam dreimal in Überzahl zu nichts, kassierte dann zwei Strafen in kurzer Folge, die doppelte Überzahl nutzte wieder der EHC. Eine Lehrstunde durch das beste Powerplay-Team der Liga. Sebastian Vogl im Wolfsburger Kasten entschärfte noch eine dicke Chance von Patrick Hager (40.).

Marco Rosa hätte auf 3:0 erhöhen können, scheiterte, praktisch im Gegenzug traf Nationalspieler Thomas Greilinger mit krachendem Schuss erstmals in dieser Saison. Nur noch 2:1 für die Gäste. Doch auch beim EHC gab es eine Tor-Premiere. Höhenleitner hielt aus der Distanz mal drauf, das erste Saisontor des Wolfsburger Urgesteins, dessen letzter Verein 2007 Ingolstadt gewesen war. Doch es wurde noch brenzlig, Ingolstadt verkürzte, drängte, der EHC hatte etwas Glück und traf dann ins leere Tor der alles riskierenden Ingolstädter.

rau/gos

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