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Noch 17 Spiele bis zum Höhi-Rekord

Eishockey Noch 17 Spiele bis zum Höhi-Rekord

Nun ist er das Urgestein: Christoph Höhenleitner (27) – der erste Profi, der beim Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg in eine fünfte Saison geht. 17 Spiele braucht er noch, dann löst er Jason Ulmer als Akteur mit den meisten DEL-Spielen (233) für Wolfsburg ab. Die WAZ sprach mit ihm.

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Dauer(b)renner: Christoph Höhenleitner ist das neue Urgestein beim DEL-Klub EHC Wolfsburg.

WAZ: Fünf Jahre als Südlicht in Niedersachsen – das hätten Sie 2007 wohl nie erwartet, oder?
Höhenleitner: Das hätte wohl keiner gedacht. Andererseits ist es schön, wenn man länger bei einem Verein spielen kann.

WAZ: Sie kamen als junger Spieler, Wolfsburg gilt ja nicht gerade als aufregend...
Höhenleitner: Für einen jungen Single ist es nicht die aufregendste Stadt der Welt, für Familien wiederum ist Wolfsburg perfekt.

WAZ: Aber dass Sie inzwischen eine Familie haben, hat sicher nicht den Ausschlag gegeben...
Höhenleitner: Stimmt. Wolfsburg ist ein sehr gut geführter Verein, sportlich ging es immer voran.

WAZ: Was war für Sie die schönste Spielzeit?
Höhenleitner: Die vergangenen Saison. Tolle Hauptrunde, bis ins Finale – das war schon stark.

WAZ: Höher anzusiedeln als der Pokalsieg 2009?
Höhenleitner: Der Pokalwettbewerb hat nicht die große Bedeutung. Aber letztlich hatte jede Saison beim EHC für mich etwas. 2007/08 habe ich 14 Tore geschossen, dann der Pokal, dann Halbfinale und Finale.

WAZ: Dann muss jetzt also mal der Titel her...
Höhenleitner: Ein Schritt hat gefehlt. Es wäre schön, wenn wir den machen. Aber es ist schwer. Das haben wir letzte Saison gesehen. Und es steht zu erwarten, dass auch Hamburg und Mannheim mal so spielen, wie ihr Etat aussieht.

WAZ: Und beim EHC gibt es diesmal den großen Umbruch, etliche Abgänge kannten Sie seit Jahren...
Höhenleitner: Das ist schade. So eine Mannschaft, wie wir sie hatten, wo es auch menschlich perfekt gepasst hat, ist auch ein Glücksfall. Ob alles so toll geblieben wäre, weiß man aber auch nicht. Der Verein will Verjüngung. Und ich freue mich auch auf die Neuen. Wenn wir uns schnell finden, sollten wir wieder eine gute Rolle spielen können.

WAZ: Sie selbst spielen die Rolle des hart arbeitenden Angreifers außerhalb der Top-Reihen. Manager Charly Fliegauf sagt, dass Typen wie Sie sehr wertvoll für jede Mannschaft sind. Schmerzt es manchmal aber trotzdem, nicht so oft bejubelt zu werden wie andere Stürmer?
Höhenleitner: Eigentlich nicht. Klar schieße ich gern Tore, klar schießt man mehr Tore, wenn man mehr Eiszeit hat. Aber Erfolg hat man als Mannschaft und damit auch persönlich, wenn jeder eine Rolle hat und akzeptiert. Das war unsere Stärke in der vergangenen Saison. Das sollte so bleiben. Mannheim war vielleicht das Beispiel dafür, wie es läuft, wenn das nicht so ist.

WAZ: Dass sich der EHC nach dem Umbruch schnell findet – gehen Sie davon aus?
Höhenleitner: Ja. Unsere Trainer sind hervorragend. Wir werden in der Vorbereitung sicher mehr taktisch arbeiten. Aber auch wenn die Zahl der Neuen hoch scheint, so sind die meisten bekannt und gut. Und nur für wenige ist die DEL Neuland.

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