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„Nicht alle sind bei der Sache“

Eishockey „Nicht alle sind bei der Sache“

Sie hatten Druck gemacht, viel Pech gehabt und Moral bewiesen, insgesamt drei Rückstände umgebogen. Doch den Wolfsburger Eishockey-Profis blieb gestern nur ein Punkt. Trotz Überlegenheit gegen Krefeld ist der EHC noch ein Stück weg von einer runden Leistung. Das sah auch Trainer Pavel Gross so. Ein Grund: „Wir sind noch nicht alle bei der Sache.“

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Unzufrieden: Hier ärgerte sich EHC-Coach Pavel Gross über die Schiedsrichter.

Quelle: Photowerk (bb)

Allerdings habe man sich anders als am Freitag bei der Niederlage in Hamburg präsentiert. Der Coach sagte nach der vierten Niederlage in Folge: „Eine schwere Zeit für uns, aber der Weg gegen Krefeld war gut. Zusammen werden wir den Weg zum nächsten Sieg finden.“

Wolfsburg hatte gestern viele Top-Chancen, doch Phasen mit gutem Druck wechselten sich mit Phasen ab, in denen es hakte. Zu groß ist noch das Leistungsgefälle im Team. Von einer „gewissen Reaktion“ (nach der Pleite in Hamburg) sprach der Trainer. Nicht von einer guten Reaktion. Und er sprach von ein „paar Leuten mit guter, sehr guter Leistung“. Von ein paar, nicht von vielen.

Es hätte zum Sieg reichen können, wenn die Chancen genutzt worden wären. Oder wenn ein paar Fehler weniger passiert wären. Gross fand: „Krefeld hat ab und an die Tore zu leicht geschossen. Wir müssen den Job in der Defensive besser machen.“ Einen Pechvogel nahm er in Schutz: Robbie Bina. Der traf einmal den Pfosten, einmal das fast leere Tor nicht, dann legte er Krefelds 3:2 auf. Der Coach tröstete den seit Jahren zuverlässigsten Verteidiger noch auf der Spielerbank und sagte später: „So ein Fehler passiert.“

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