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Neuzugang Seifert ein „Kratzer und Beißer“

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Neuzugang Seifert ein „Kratzer und Beißer“

Patrick Seifert ist neu bei Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg. Im Sommer wechselte er von den Augsburger Panthern in die Autostadt, soll in der neu formierten Defensive für mehr Stabilität sorgen.

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Seit Jahren Inlinehockey-Nationalspieler: Patrick Seifert, Neuzugang der Grizzlys Wolfsburg.

Quelle: Imago

„Ich würde mich selbst als Kratzer und Beißer bezeichnen“, beschreibt Seifert seine Spielweise. Wer hart und unangenehm spielt, bekommt oft auch viele Strafminuten – Seifert kommt in bisher 234 DEL-Spielen aber erst auf 40. „Nur weil ich hart spiele, verliere ich ja noch lange nicht die Fairness aus den Augen“, erklärt der Verteidiger schmunzelnd.

Wenn im Sommer das Eis schmilzt, wechselt Seifert gerne den Untergrund. Im Juli stand er für das deutsche Inlinehockey-Nationalteam auf dem Feld, die bei der WM im finnischen Tampere den Klassenerhalt schaffte. „Auch wenn es ein Sommertraining mit relativ hoher Verletzungsgefahr ist, spiele ich sehr gerne Inlinehockey. Es ist toll, auch ohne Eis mit Schläger und Puck trainieren zu können“, schildert der 25-Jährige. In Wolfsburg gefällt ihm vor allem die junge Ausstrahlung der neuen Heimat: „Augsburg ist eine sehr alte Stadt, hier ist alles neu und aufgeräumt – das mag ich.“

In Wolfsburg muss er sein Spiel anpassen. Bisher spielte er oft den klassischen Defensiv-Verteidiger – eine Rolle, die es im System von Grizzlys-Trainer Pavel Gross so nicht gibt. „Wir wollen als Mannschaft geschlossen spielen, vorne wie hinten“, weiß Seifert. Damit es im Angriff etwas zu jubeln gibt, macht er nach dem Training zusätzliches Schusstraining. „Wenn ich die Möglichkeit bekomme, will ich auch treffen!“

jsc

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