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Neue Regel, mehr Platz: EHC freut‘s

Eishockey Neue Regel, mehr Platz: EHC freut‘s

Da, wo es spannend ist, in den Zonen vor den Toren, da haben auch Wolfsburgs Eishockey-Profis in der neuen Saison (ab 12. September) mehr Platz. Eine internationale Regeländerung sorgt für vergrößerte Endzonen (das mittlere Drittel der Eisfläche wird dafür kleiner). Die DEL zieht mit, beim heimischen Klub freut man sich drauf. „Es müsste uns liegen“, glaubt EHC-Manager Charly Fliegauf.

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Sooo viel Platz: Sebastian Furchner erläuft ihn sich oft. In der neuen Saison haben Spieler wie er noch mehr Raum - Angriffs- und Defensivzone der Eisfläche werden größer.

„Sehr interessant“, sagt Wolfsburgs laufstarker, flinker Angreifer Sebastian Furchner. Gute Skater wie er oder Tyler Haskins können ihre Gegenspieler in Zukunft nun noch mehr nerven. Wenn es vier gegen vier zur Sache geht, wird es noch spannender. Da war Wolfsburg schon seit Jahren sehr stark. Weil praktisch die komplette Mannschaft laufstark ist.

Manager Fliegauf beobachtet gerade ein internationales Turnier in Füssen, sieht dort die neuen Dimensionen der Endzonen. Der Ex-Profi sagt: „45 Quadratmeter mehr in den Endzonen, das ist eine sichtbar große Veränderung.“

Umgewöhnen müssen sich alle, vor allem aber die Verteidiger. Fliegauf: „Die Wege in die Ecken werden lang, wer sich da verschätzt, ist lange aus der Position.“ Dann brennt‘s.

In Über- und Unterzahl wird einiges neu zu justieren sein. Aber der EHC, der in der stärker veränderten Defensive Schlüsselspieler behalten hat und im Sturm fast alle Leistungsträger hielt, kann auf harmonierende Reihen bauen. Fliegauf: „Unsere defensiven Schlüsselspieler sind sehr beweglich. Das ist wichtig. Wir sollten damit klarkommen. Und wer das schafft, könnte erst mal Vorteile haben.“ Auch Furchner glaubt: „Es müsste uns liegen. Und wer es gut umsetzen kann, wird am Anfang Vorteile haben. Ich freu‘ mich drauf!“

  • Bis 2016 verlängert hat der EHC seinen Vertrag mit Torwart-Trainer Benedikt Weichert.

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