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Eishockey Nächster Schock: Mayer raus

Wolfsburgs Kader schrumpft und schrumpft - und das mitten in englischen Wochen. Jetzt hat es Stürmer Vincenz Mayer erwischt, der sich gestern im ersten Drittel die Schulter auskugelte und Eishockey-Erstligist EHC länger fehlen wird.

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Langsam wird es arg: Manager Charly Fliegauf (r.) sieht es mit Grausen, seit gestern muss auch Vincenz Mayer (l.) zuschauen.

DEG-Arzt Dr. Philipp Ehrenstein behandelte den Wolfsburger, erklärte, dass genauere Untersuchungen zeigen müssen, wie schwer die Verletzung ist, sprich wie der Knorpel der Gelenkpfanne (Labrum) beschädigt wurde. Das beeinflusst Heilung und Ausfalldauer. EHC-Routinier Matt Dzieduszycki war in der Vorsaison mit einem Labrum-Abriss Monate ausgefallen. Mayer merkte traurig an: „Mit Verletzungen sind wir nicht vom Glück verfolgt.“ In jedem der vergangenen drei Spiele hat sich ein Angreifer verabschiedet - nach Sergei Stas und Sebastian Furchner nun Mayer. Der EHC beendete die Partie gestern mit neun Stürmern.

Möglich, dass Manager Charly Fliegauf sich jetzt um Förderlizenspieler bemühen muss. Bis gestern vor dem Spiel war er da noch gelassener gewesen (WAZ berichtete). Kraft und Selbstvertrauen hat die Mannschaft wieder, das wurde gestern deutlich. Coach Pavel Gross: „Ich bin zufrieden, wie wir zweimal wieder zurückgekommen sind.“ Aber: Bis Sonntag in einer Woche warten weitere fünf Partien. Ob vorher ein Stürmer fit wird, ist fraglich.

rau/ok

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