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Nach zweiter Test-Pleite: EHC verfällt nicht in Panik

Eishockey Nach zweiter Test-Pleite: EHC verfällt nicht in Panik

Zwei Niederlagen in vier Testspielen stehen für den EHC in der Vorbereitung zu Buche, das ist schon eine mehr als in der Vorbereitung auf die abgelaufene Saison. Und das, obwohl die Gegner nicht unbedingt zu den großen Kalibern zu rechnen sind. Muss man sich um Wolfsburgs Eishockey-Erstligisten sorgen? Nicht, wenn es nach der sportlichen Führung geht...

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Zwei Testpleiten in vier Spielen: Der EHC verlor in Kladno (l. Bild, v. l. Kilian Keller und Daniar Dshunussow) und im Trainingslager in Italien gegen Villach (r. Tyler Haskins).

Neben einem 6:3 beim tschechischen Zweitligisten Usti und einem 5:4 nach Penaltys gegen Ljubljana (Slowenien) stehen auch ein 3:4 beim tschechischen Erstligisten Kladno und das 1:4 am Mittwoch gegen den Villacher SV (1. österreichische Liga). Alarmglocken läuten beim EHC im Trainingslager in Neumarkt allerdings nicht. Coach Pavel Gross: „Ich würde nicht sagen, dass Villach besser war, sie waren cleverer.“ Auch Manager Charly Fliegauf verfällt nicht in Panik: „Der VSV war frischer, und er hat auch versierte Spieler in seinen Reihen.“

Fliegauf sagt zwar: „Natürlich wollen die Jungs jedes Spiel gewinnen.“ Als allzu schlimm erachtet er die bisherigen Ergebnisse aber nicht, sieht sogar das Positive: „Mit solchen Niederlagen kann ein Trainer besser arbeiten als mit Siegen.“

Das hat man auch im Vorjahr gesehen, als die Wolfsburger acht Tests - gegen deutlich namhaftere Gegner wie Spenglercup-Sieger Davos - gewonnen hatten, sich in der Liga aber lange Zeit schwertaten. Fliegauf warnt: „Vorbereitungen kann man nicht vergleichen.“ Gross hob nach dem 1:4 gegen Villach auch eher hervor: „Wir haben einige Dinge besser gemacht als noch gegen Ljubljana.“ Und der 45-Jährige sagt auch: „Man muss den Jungs Zeit geben, sich einzuspielen, und Geduld haben. Es gibt verschiedene Dinge zu verbessern, aber wir werden unseren Plan durchziehen.“ Wolfsburgs Manager: „Ja, wir haben uns ein bisschen schwergetan. Wir müssen sehen, dass wir jetzt über 60 Minuten das Tempo hochhalten. Bisher haben wir noch kleine Hänger im Spiel.“ Das ist alles aber noch nichts, worüber man sich beim EHC allzu große Sorgen macht.

hot

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