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Nach dem Poker sticht der Joker

EHC Wolfsburg Nach dem Poker sticht der Joker

Einen Fehlstart wie in der Vorsaison gibt es nicht! Hinten stabil stehen, vorn gefährlicher werden, die Zweikämpfe annehmen - alles, was sich der EHC Wolfsburg nach durchwachsener Vorbereitung vorgenommen hatte, klappte gestern beim Start in die DEL-Saison.

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Einsatz zahlte sich aus: Matt Dzieduszycki (r.) war an Wolfsburgs Siegtreffer maßgeblich beteiligt.

Quelle: Harald Schindler

Die Krönung war, dass die Vorarbeit eines DEL-Stars, hinter dessen Einsatz lange ein Fragezeichen gestanden hatte, zum Siegtreffer führte. Nach dem Poker wurde er zum Joker. Der Diesel hatte meist in der vierten Reihe mit Vincenz Mayer und Patrick Pohl agiert. Das wird nicht sein Stammplatz, doch so hatte Wolfsburg unter der Woche geübt, weil der Einsatz des besten Liga-Torjägers der Vorsaison wacklig gewesen war.

Auffällig: Im Training hatte Dzieduszycki viel mit Mayer und Pohl gesprochen. Im Stile eines Führungsspielers, der er ist. Im letzten Drittel gestern dann tauchte der Joker gestern plötzlich mal mit Norm Milley und Tyler Haskins auf - eine Top-Formation. Und schon schlug es ein.

Dass Wolfsburg zum ersten Mal nach sieben Pleiten in Serie in Straubing wieder ein Sieg (immerhin schon der siebte) gelang, hatte aber auch an Keeper Sebastian Vogl gelegen. Er zeigte einige Glanzparaden und wackelte in der Schlussphase nicht, als Straubing nochmal mächtig Druck machte.

EHC-Coach Pavel Gross: „Wir waren defensiv gut, deshalb haben wir bei einem unbequemen Gegner bestanden.“ Den Spielverlauf fand er „kurios. Im ersten Drittel hatte Straubing bessere Chancen, wir haben geführt“. Im zweiten Abschnitt sei es umgekehrt gelaufen, „im Schlussdrittel hätten wir das Spiel mit unseren Kontern eher entscheiden können“.

Morgen (16.30 Uhr) erwartet der EHC den ERC Ingolstadt zum ersten Heimspiel.

rau/tow

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