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Nach 1:3 in Düsseldorf: EHC rutscht noch ab

Eishockey Nach 1:3 in Düsseldorf: EHC rutscht noch ab

Rechenspiele hatte Wolfsburgs Trainer Pavel Gross vor dem abschließenden Hauptrunden-Spiel in Düsseldorf verboten - und gestern Abend war schnell klar: Sie verboten sich von selbst. Eishockey-Erstligist EHC wurde von Schlusslicht DEG mit 1:3 (0:3, 0:0, 1:0) abgewatscht, verspielte vor Düsseldorfs Saisonrekord-Kulisse das Heimrecht für das Play-Off-Viertelfinale, rutschte auf Platz sechs ab und muss nun zunächst zu den Nürnberg Ice Tigers.

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Die Enttäuschung stand ihnen ins Gesicht geschrieben: Durch das 1:3 bei der Düsseldorfer EG verspielte der EHC gestern eine bessere Ausgangslage für die Play-Offs, muss nun zunächst nach Nürnberg.

Quelle: CP24

Der EHC wollte sich von Düsseldorf im Rennen um Platz drei kein Bein stellen lassen - stattdessen machten das die Wolfsburger vor den ersten zwei Strafen durch Aleksander Polaczek und Norm Milley, die damit auf die Strafbank mussten. Und sie bekamen in Unterzahl die Quittung: Insgesamt dreimal schlug die DEG im Powerplay eiskalt zu, schockte den EHC mit einer 3:0-Führung im ersten Drittel - und das bei nur sechs (!) Düsseldorfer Schüssen auf das Tor von Sebastian Vogl. Die Grizzlys selbst brachten ihrerseits in ihren Überzahlspielen im gesamten Spiel nichts zustande, waren zudem anfangs bei 4:5 nicht zur Stelle - da half dann alle optische und technische Überlegenheit nichts, zwingende Gäste-Chancen gab‘s auch nicht.

Im zweiten Abschnitt war Wolfsburg hinten konzentrierter und vorn bemüht, aber es fehlte die letzte Konsequenz - oder es war Endstation beim starken Bobby Goepfert. Am nächsten dran, den Düsseldorfer Goalie zu überwinden, war Vincenz Mayer, der aber nur den Pfosten traf - weil erneut Goepfert noch dran war.

Die Wolfsburger Angriffe wurden wütender, es änderte wenig, das 1:3 durch Verteidiger Jeff Likens fiel einfach zu spät. 44:16 Schüsse für den EHC standen hinterher zu Buche - doch das Viertelfinal-Heimrecht war trotzdem futsch.

hot/ok

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