Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
NHL-Stars lassen Grizzlys zittern

Eishockey-WM: NHL-Stars lassen Grizzlys zittern

Gerrit Fauser, der Angreifer, und Felix Brückmann, der Torwart von Eishockey-Vizemeister Grizzlys Wolfsburg stehen im Kader, den Bundestrainer Marco Sturm mit nach Köln genommen hat, wo am Freitag (20.15 Uhr/live auf Sport1) mit dem Spiel gegen die USA die WM für Deutschland beginnt.

Voriger Artikel
Fauser und Co.: Erst Pleite, dann Erfolg
Nächster Artikel
„Grizzlys haben ihre Nominierung verdient“

WM-Einsatz unsicher: Gerrit Fauser (l.) könnte Konkurrenz aus Nordamerika gefährlich werden.

Quelle: Imago/Pressefoto Baumann

Wolfsburg/Köln. Ob ein Wolfsburger dann dabei ist, ist offen. Ob sie überhaupt zum Einsatz kommen, ist nicht sicher. Die Blicke des Grizzlys-Duos richten sich nach Nordamerika.

Aus der NHL, wo gerade die Play-Off-Viertelfinals laufen, könnte das DEB-Team noch gigantische Verstärkung erhalten. Insbesondere für den Sturm. Das könnte Fauser den Platz kosten.

Wer bedrängt ihn? Mittelstürmer Leon Draisaitl. Der spielt in seinem dritten Jahr bei den Edmonton Oilers eine Wahnsinns-Saison, war mit acht Punkten nach drei Viertelfinal-Partien gegen die Anaheim Ducks Edmontons bester Play-Off-Skorer. Die Serie wird frühestens am Samstag vorbei sein. Wenn Edmonton ausscheidet, würde Draisaitl wohl kommen. Fliegt Anaheim raus, käme Verteidiger Korbinian Holzer von den Ducks zum DEB-Team.

Das würde Fauser nicht betreffen. Doch auch aus dem Viertelfinale zwischen den Pittsburgh Penguins und den Washington Capitals droht Fauser noch Gefahr. Bei Pittsburgh spielt Außenstürmer Tom Kühnhackl. Kommt Washington weiter, könnte Kühnhackl zum DEB-Team stoßen. Bis zu zwei Stürmer könnte Bundestrainer Sturm aus dem aktuellen 25-Mann-Kader also noch streichen. Insider sehen Fauser allerdings fast als gesetzt. Sein Plus: Er kann nicht nur Center spielen wie zuletzt, sondern auch als Flügel. Und er ist ein Arbeitstier, das in Unterzahl beim Bundestrainer zuletzt Stamm war. So schafft Fauser Entlastung für Spieler wie Draisaitl oder Kühnhackl, die Deutschland mit ihrer Offensivpower bei gleicher Spielerzahl auf dem Eis oder in Überzahl ungeheuer helfen könnten.

Kommt Kühnhackl weiter, wäre Philipp Grubauer, Torwart der Washington Capitals, frei. Käme er, wäre Felix Brückmann wohl der Leidtragende. Für das Spiel gegen die USA wird Sturm ähnlich wie die meisten anderen Nationen noch keinen kompletten 25-er-Kader (Maximum) benennen. Pflicht sind zwei Torhüter und 15 Feldspieler. Danach kann er nachnominieren, bis das Maximum ausgeschöpft ist. Wer also am Freitag noch zuschauen muss, ist noch nicht raus.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg
Vergleiche die Wettquoten für Spiele vom VfL Wolfsburg bei SmartBets.