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NHL-Star Tyler Kennedy auf dem Grizzlys-Zettel

Eishockey – DEL: Wolfsburg am Mittwoch in Düsseldorf NHL-Star Tyler Kennedy auf dem Grizzlys-Zettel

Wolfsburg. Am Mittwoch (19.30 Uhr) gastieren die Grizzlys Wolfsburg bei der Düsseldorfer EG, diese Woche wird in Sachen Neuzugang angesichts des engen Terminkalenders nichts passieren, so Manager Charly Fliegauf. Aber am Ersatz für den langzeitverletzten Kris Foucault wird gearbeitet.

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Auf Wolfsburgs Zettel: Tyler Kennedy (hier im Trikot seines letzten NHL-Klubs New Jersey) holte mit Pittsburgh den Stanley-Cup und ist offenbar zu haben.

Quelle: Imago

Und dabei haben die Wolfsburger sogar einen echten NHL-Star auf dem Zettel: Tyler Kennedy (30), Stanley-Cup-Sieger mit den Pittsburgh Penguins 2009.

Auf WAZ-Nachfrage bestätigte Fliegauf, dass auch Kennedy ein möglicher Kandidat sei. Der Kanadier hatte keinen NHL-Vertrag mehr bekommen. Wegen des Geldes müsste der schnelle, pucksichere Angreifer nicht mehr spielen, er hatte ans Karriere-Ende gedacht. Doch offenbar ist es noch nicht ganz soweit. Die Grizzlys prüfen, was ihr Etat hergibt. Und, so der Manager: „Wir beraten auch noch, welcher Typ optimal wäre - eher ein physisch starker Akteur oder ein gute Skater.“

Kennedy ist ein guter Läufer, hatte in der NHL allerdings in den vergangenen Jahren an Torgefährlichkeit eingebüßt. Er kann auch Center spielen. Etliche frühere Mitspieler sind in der DEL gelandet, etwa Berlins Micki DuPont. Kennedy könnte aber auch Infos über Wolfsburg haben: Mit Stephen Dixon und auch mit Kurtis McLean (vergangene Saison bei den Grizzlys) hat er bei Pittsburghs Farmteam gespielt. Mit über 600 NHL-Partien (101 Tore) wäre Kennedy ein Kracher. Zuletzt haben Nürnberg und Mannheim Spieler dieser Güte holen können. Ob Wolfsburgs Geldbeutel dafür reicht?

Näher liegt das Spiel bei der DEG. Das Programm wird härter nach zuletzt (auf dem Papier) leichteren Gegnern. Fliegauf: „Düsseldorf steht unter Druck. Wir müssen in den kommenden Partien in Düsseldorf, in Berlin und gegen München punkten, wenn wir oben dran bleiben wollen.“

Wolfsburg rollt wieder, die DEG schwächelt, ist Vorletzter. Wenig lief dort zuletzt für den Ex-Wolfsburger Liebling Norm Milley, der in Wolfsburg den Siegtreffer für die DEG besorgt hatte. Im Grizzlys-Bus saß am Dienstag auch Stürmer Philip Riefers nach ausgeheilter Verletzung. Fliegaufs Wunsch: „Als Kollektiv haben wir zuletzt gut funktioniert. So darf es weitergehen.“

rau

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