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NHL-Ass Wallace lässt es jetzt krachen

Grizzlys Wolfsburg NHL-Ass Wallace lässt es jetzt krachen

Er kam als letzter Zugang mit der Empfehlung von 101 NHL-Partien. Er galt als harter Knochen, als unbequemer Spieler. Zu sehen war davon nicht viel. Doch mitten in Wolfsburgs Hochphase ist Tim Wallace aufgetaut, fast wie ausgewechselt. Jetzt heißt es beim Eishockey-Erstligisten: Wallace, wie er skort und checkt.

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Dahin, wo es wehtut: Grizzlys-Angreifer Tim Wallace (hier gegen Nürnberg) ist in Fahrt gekommen.

Quelle: Photowerk (bb)

Nächster Halt: Am Dienstag (19.30 Uhr) bei den Krefeld Pinguinen.

„In Hamburg hat er sein bestes Spiel für uns gemacht“, lobte Manager Charly Fliegauf noch vor dem Spiel am Sonntag. Und da machte Wallace gleich nahtlos weiter. In Hamburg war er an mehreren Treffern maßgeblich beteiligt, schoss ein Tor selbst und schlug Mathieu Roy, einem bekannt guten Fighter, ein blaues Auge. Roy hatte zuvor Wallace ordentlich gecheckt, dann schauten sie sich in die Augen, lieferten sich einen feinen Kampf, der Roy heftiger lädiert hinterließ.

Gegen Nürnberg legte Wallace nach. Viel Eiszeit bekam er - und siehe da: er ist doch der Spielertyp, der lange gesucht wurde. Denn: Wallace geht bei Grizzlys-Scheibenbesitz vors Tor, schafft dort mit Sunnyboy-Grinsen Platz, schiebt und rangelt, ist auch im Powerplay ein Faktor geworden. Und Bullys kann er auch gewinnen. Gegen die physisch extrem starken Nürnberg setzte Wallace (93 Kilo, 1,85 m) dann noch ein Achtungszeichen: mit fairem Check rammte er Kurtis Foster (106 Kilo, 1,95 m, 405 NHL-Spiele) in die Bande, dass dem erst einmal die Luft wegblieb.

Coach Pavel Gross glücklich: „Bei Tim zeigt die Tendenz klar nach oben, er arbeitet fürs Team.“ Wallace‘ Selbstvertrauen („Ich war auch nicht mit mir zufrieden, in meiner Reihe mit Mark Voakes und Gerrit Fauser fühle ich mich sehr gut“) dürfte steigen. Dann könnte er Gross‘ Wunsch erfüllen: „Bei ihm haben Tore und Punkte gefehlt, wir erwarten noch mehr von ihm.“

rau/aha

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