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München packt die Rute aus und siegt 6:0

Eishockey München packt die Rute aus und siegt 6:0

Wolfsburg spielte in seinen Weihnachtstrikots, die Gäste hatten die Rute dabei. Spitzenreiter München war wie schon beim 5:1 vor einigen Wochen eine Nummer zu groß für den heimischen Eishockey-Erstligisten. Gestern gewann der Favorit mit 6:0 (1:0, 1:0, 4:0) in Wolfsburg. Trotzdem waren 1900 Zuschauer nicht zu enttäuscht.

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Die Tor bleibt zu: Keeper Florian Hardy ließ sich vom EHC (r. Sebastian Furchner) nicht überwinden, gewann mit Titelaspirant München gestern 6:0 in Wolfsburg.

Quelle: Photowerk (ts)

Damals war der EHC schon im ersten Drittel erledigt. Diesmal dauerte es bis ins letzte Drittel. Und hoch wurde es nur, weil die Gastgeber bei 0:3-Rückstand und Überzahl den Torwart rausnahmen, es mit einem zusätzlichen Feldspieler versuchten. Einmal hatte Wolfsburg dabei vier Minuten Dauer-Powerplay, traf nicht. In der 54. Minute versuchte es der EHC noch einmal so - fing sich da zwei Treffer, später noch einen. Da waren die Gastgeber längst am Ende. Nicht nur, dass es das zweite Hammerspiel des Wochenendes gewesen war, nachdem man am Freitag Spitzenreiter Mannheim (4:3 n. V.) gestürzt hatte. Es fehlte nun auch noch Matt Dzieduszycki (siehe Bericht). Insgesamt hat Wolfsburg fünf Ausfälle - darunter der Diesel, Norm Milley und Tim Hambly, die zusammen 54 Skorerpunkte auf sich vereinigen. Insofern war es nicht ganz verwunderlich, dass in der einen oder anderen Situation Abpraller nicht verwertet wurden. Pech kam auch noch hinzu. Ein Lattentreffer, ein nicht gegebener Treffer zum 1:1, weil Aleksander Polaczeks Stock zu hoch war. Wolfsburg hätte gestern mal das Glück zum rechten Zeitpunkt gebraucht, hatte es trotz couragierter Leistung nicht.

Die Ausfälle hatten eine weitere Folge: Die relativ vielen Unter- und Überzahlspiele ließen die Leistungsträger ausbluten. Als alles riskiert werden musste, waren einige gegen die voll besetzten, bärenstarken Münchner stehend k. o.

rau/aha

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