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Moore: Keine Vorwürfe an den Verursacher

Eishockey Moore: Keine Vorwürfe an den Verursacher

Das tat Greg Moore richtig weh! Der Stürmer des EHC Wolfsburg hatte am Sonntag einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie erlitten. Das tut sowieso weh, das kostet ihn vielleicht die ganze Saison. Und: In so einer Situation war er noch nie. Moore: „Ich habe in meiner Karriere kaum ein Spiel verpasst.“

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Nur noch Zuschauer: Wegen seines Kreuzbandrisses könnte Greg Moore dem EHC die ganze Saison fehlen.

Quelle: Photowerk

Moore nun lange in der Zuschauerrolle, nachdem er sich im Heimspiel gegen Ingolstadt (3:4 n. V.) die Verletzung eingehandelt hatte - das schmeckt ihm natürlich nicht. Als Vollprofi, der er ist, macht Moore dem Auslöser aber keine Vorwürfe. „Er wollte mich nicht am Bein verletzen“, sagt Moore über Ingolstadts Tim Conboy. „Er ist ein harter Spieler, er hat seinen Check zu Ende gefahren. Nur habe ich ihn nicht kommen sehen....“ Moore steckte den Check ein, seine rechte Kufe stand ungünstig - Kreuzbandriss.

Ein Spiel Sperre wegen Bandenchecks erhielt Conboy nachträglich. Der EHC hatte eine Beurteilung der Szene der beantragt. Das milde Strafmaß ärgerte EHC-Manager Charly Fliegauf. Conboy hatte vergangene Saison für Ingolstadt 92 Strafminuten gesammelt, war zuvor in der AHL auch nicht ohne. 432 Strafminuten in 123 Saisonpartien von 2010 bis 2012.

Moore, Anfang des Jahrtausends mit den USA U-18- und U-20-Weltmeister, hat noch nicht die komplette Saison abgehakt. Er sagt: „Ich hoffe, Ende nächster Woche habe ich die OP.“ Vier bis sechs Monate, je nach Heilungsverlauf dauere die Pause. Erreicht sein Team die Play-Offs, reicht es vielleicht noch. Moore wird es beobachten, wird seine Reha in Wolfsburg absolvieren.

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