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Mit etwas Zittern: 2:1 gegen Schlusslicht

Eishockey Mit etwas Zittern: 2:1 gegen Schlusslicht

Die erste Partie nach einer längeren Spielpause ist tückisch. Was da vor allem zählt, ist ein Sieg. Glanz ist nett, aber zweitrangig. So gesehen fuhr Eishockey-Erstligsit EHC Wolfsburg gestern Abend einen erstrangigen Erfolg ein. Gegen Schlusslicht Straubing Tigers gab es ein 2:1 (2:0, 0:0, 0:1). Tyson Mulock und Brent Aubin trafen vor 1900 Fans.

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Freude nach dem Blitzstart: Tyson Mulock (M.) hat nach 20 Sekunden das 1:0 des EHC beim späteren 2:1-Erfolg gegen Straubing markiert. Matt Dzieduszycki, Tyler Haskins, Robbie Bina und Armin Wurm (v. l.) gratulieren.

Quelle: Photowerk (bb)

Für Wolfsburg bestritt Felix Brückmann im Tor sein zweites Heimspiel (das erste war mit 2:5 gegen Hamburg verloren gegangen). Für den verletzten Norm Milley durfte Nick Schaus mal wieder die neunte Importspieler-Stelle besetzen.

Beide machten ihre Sache ordentlich. Brückmann hatte einen wesentlichen Auftritt schon in der furiosen ersten Minute. Mulock hatte nach Matt Dzieduszyckis Klasse-Vorbereitung und Robbie Binas Schuss nach nur 20 Sekunden zum 1:0 abgefälscht. Zehn Sekunden später parierte Brückmann glänzend gegen Nick Deschamps.

So viel Unterhaltungswert hatte die Partie in der Folge selten. Die Straubinger unterstrichen unter anderem in einer bewegungsarmen und harmlosen 5:3-Überzahl, warum sie Letzter sind. Allein Keeper Jason Bacashihua bewahrte sie etwa beim Alleingang von Aubin (13.) vor Schlimmerem. Wie man eine 5:3-Überzahl spielt (schnell und variabel) bewies der EHC bei Aubins Saisontor Nummer 8.

Zwar traf Sören Sturm (25.) für die Gäste einmal die Latte, umgekehrt traf auch Dzieduszycki (36.) den Pfosten. Straubing wirkte bemüht, aber konzeptlos. Der EHC tat beim 13. Hauptrundensieg im 15. Vergleich in der Eis-Arena gegen den Lieblingsgast (wenn man die Play-Off-Pleiten von 2013 vergisst) nicht mehr als nötig. Und er nutzte seine Chancen nicht. Spiele nach der Pause sind tückisch, Wolfsburgs Inkonsequenz hätte sich fast noch gerächt.

rau/aha

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