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Milleys Tor erledigt die Grizzlys

Grizzlys Wolfsburg Milleys Tor erledigt die Grizzlys

Ihr Kapitän wäre irgendwann vielleicht nicht mehr spielfähig gewesen, aber ob die Grizzlys noch ein Tor geschossen hätten, wenn das Spiel zwei Stunden gedauert hätte? Gegen die Düsseldorfer EG tat sich Wolfsburgs Erstligist am Sonntag schwer, verlor 0:2 (0:0, 0:2, 0:0).

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Der Anfang vom Ende: Ex-Grizzly Norm Milley (l.) hat im Hechtsprung das 1:0 für die DEG erzielt. Wolfsburg fand danach nicht mehr ins Spiel, verlor 0:2.

Quelle: Photowerk (bb)

Matchwinner war Ex-Grizzly Norm Milley, der am Ende auch von Wolfsburgs Fanblock gefeiert wurde.

Zum dritten Mal im direkten Saison-Duell dieser Kontrahenten blieb ein Team torlos. Erstmals war es Wolfsburg. Nach gutem Beginn brachen die Gastgeber förmlich zusammen. Als Milley (im Sommer nach sieben Jahren an der Aller an den Rhein gewechselt) im Hechtsprung das 1:0 erzielt hatte, war es fast vorbei.

Es hakte, es stockte, Fabio Pfohl lud die DEG mit einem ärgerlichen Fehler zum Konter und zum 2:0 ein. Das war‘s dann.

Wolfsburg ruckte zwar noch einmal an, das Engagement stimmte, es wurden Strafen herausgeholt. Doch während in Unterzahl nichts anbrannte, war im Powerplay der Wurm drin. In gut 13 Minuten mit einem Mann mehr kein Tor - zu wenig!

„Einige haben sich nicht an Absprachen gehalten und wir hatten einige Passagiere“, kritisierte Coach Pavel Gross. Routinier Sebastian Furchner ergänzte: „Wenn vier das eine machen und der fünfte was anderes, dann geht es nicht.“

Gross kritisierte zudem den jungen Pfohl: „Die dumme Entscheidung vor dem 2:0 passiert normalerweise nicht.“ Wolfsburg wieder harmlos - denkt die Mannschaft zu viel nach statt einfach zu spielen? Kapitän Tyler Haskins: „Das darf nicht sein.“ Er entwickelte sich zum Glückspilz im Unglück. Mit dicker Wange aus dem Freitag-Spiel (Pucktreffer) startete er, bekam einen Puck ins Gesicht, einen an den Hals und einen an den Arm, konnte aber nach Behandlung stets weitermachen.

rau/jsc/aha

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