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Milley macht‘s in der zweiten Verlängerung!

Eishockey – Play-Offs Milley macht‘s in der zweiten Verlängerung!

Gebannte Erwartung. Spannung. Dann Riesenjubel. Nach Videobeweis zählte das Tor - das Tor von Norm Milley mit dem der EHC Wolfsburg gestern die Nürnberg Ice Tigers zum dritten Mal in den Viertelfinal-Play-Offs bezwang. 3450 Zuschauer hatten zuvor Wolfsburger Tore von Ramzi Abid, Patrick Pohl, Tyler Haskins und Jeff Likens beim 5:4 (1:1, 2:1, 1:2) n. V. gesehen. Wolfsburg steht jetzt mit einem Bein im Halbfinale.

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Jawoll! Manager Charly Fliegauf (r.) ballt jubelnd die Faust, als Norm Milley (l.) in der 30. Minute der Verlängerung das Spiel gegen Nürnberg zum 5:4 entschieden hat.

Quelle: CP24

Der EHC braucht nur noch einen Sieg, Nürnberg weiterhin drei. Am Dienstag geht es weiter. Dann könnten beide Teams schwere Beine haben. Gestern lieferten sich die Kontrahenten einen Fight auf Biegen und Brechen. Wolfsburg hatte weiterhin weder Matt Dzieduszycki noch Brent Aubin zur Verfügung, präsentierte sich aber weitaus stärker als beim 2:5 am Freitag. Die Fans waren extrem laut, pushten ihr Team immer wieder, auch wenn Nürnberg Übergewicht bekam. Und das war einige Male der Fall. Der EHC kam nie weg. Das 1:0, das Abid humorlos ins Netz gejagt hatte, glich Nürnberg im Gewühl aus. Pohl, der nur noch ins leere Netz schieben musste, und Haskins nach einem Konter erhöhten auf 3:1, dann fälschte Milley einen Schuss, der weit vorbei gegangen wäre, ungewollt ins eigene Tor ab. Wolfsburg kämpfte nicht nur gegen derlei Pech und starke Nürnberger, sondern auch gegen das Schiedsrichter-Gespann, das Nürnberger Fehlverhalten viel zu oft nicht ahndete. Geradezu mit spürbarer Wut jagte Jeff Likens den Puck zum 4:2 ins Netz.

Doch Nürnberg steckte nicht auf, glich aus. Die Verlängerung wurde nervenzerfetzend, es ging rauf und runter, die dickste Chance hatten die Gäste. Vogl (85.) rettete gegen Matt Hussey, dann kam der EHC nochmal: Es gab ein Getümmel, dann war die Scheibe drin. Und Milleys Tor (90.) öffnete so das Tor zum Halbfinale ganz weit.

rau/aha

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