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Milley: Trikot unters Hallendach?

Eishockey Milley: Trikot unters Hallendach?

„Wir sind gefährlich“, hatte Norm Milley vor Spiel vier dem Favoriten einen großen Kampf versprochen. Und der kam. Auch von ihm. Milley hatte ein Tor geschossen, eines vorbereitet. Es reichte nicht. Er geht zur Düsseldorfer EG, soll aber noch einen schönen Abschied bekommen. Sebastian Furchner, ebenfalls seit sieben Jahren beim EHC, fühlte mit Milley: „Traurig, dass es so zu Ende geht.“

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Trauriger Abschied: Norm Milley (r.) und Sebastian Furchner.

Was Furchner meinte: „Da fragt man sich doch, was da los ist, da weiß man doch nicht, was man da sagen soll. Wie man zum dritten Mal ein 3:0 nicht über die Zeit bringen kann.“ Wenigstens einen Sieg hätte er auch Milley gewünscht, „einem Spieler der sieben Jahre die Organisation auf seinen Schultern getragen hat“, so Furchner. Die Organisation habe sich wieder toll verkauft, drei Jahre in Folge im Halbfinale, das sei „außergewöhnlich, aber dreimal eine 3:0-Führung zu verspielen, das kann einen Sportler nicht zufrieden stellen.“

Milley wird nicht der Einzige sein, der geht, aber er ist ein besonderer Spieler. Coach Pavel Gross: „Sieben Jahre habe ich mit ihm gearbeitet, das ist im Eishockey, was im Leben 20 Jahre verheiratet ist. Norm ist ein überragender Mensch.“ Manager Charly Fliegauf über den 35-Jährigen: „Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem man sich trennt, das ist so. Aber mit Norm verlieren wir ein Stück Identität. Er hat nicht nur auf dem Eis, sondern auch im Umfeld viel für uns getan, war immer positiv. Er ist so ein Spieler, dessen Trikot unters Hallendach gehört.“ Verteidiger Jeff Likens: „Mit ihm verlieren wir einen tollen Spieler und tollen Menschen.“ Allerdings: „Ich habe ihn schon gewarnt, wenn ich gegen ihn spiele, muss er mit meinen Checks rechnen.“

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