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Meirandres: Den Coach im Schlepptau

Eishockey Meirandres: Den Coach im Schlepptau

Knapp zwei Stunden haben die Eishockey-Profis des EHC Wolfsburg schon geübt, da muss Max Meirandres noch einmal ran – und zieht Chefcoach Pavel Gross eingespannt in ein Geschirr im Schlepptau über das Eis. „Das finde ich richtig gut“, sagt der Abwehr-Zugang des Wolfsburger Erstligisten.

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In seiner Freizeit ist er gern am Wasser: EHC-Neuzugang Max Meirandres am Allersee.

Quelle: Foto: Braun

Meirandres zählt zu den Youngstern im Team. Mit denen beschäftigen sich Gross und sein Assistent Mike Pellegrims immer intensiv.

Bei der Zug-Übung ging es um den Antritt. Meirandres nahm es gern an. Er stellt fest: „Das ist eher ungewöhnlich, dass sich die Cheftrainer so intensiv mit jungen Spielern beschäftigen.“

Von den Bullen zu den Bären – der Rosenheimer, der in allen Nachwuchs-Nationalteams spielte, war nur für Heimatklub Starbulls und vergangene Saison für München in der DEL sowie Salzburg in der europäischen Nachwuchsliga MHL im Einsatz. In München erlebte er eine unbefriedigende Saison, aber: „Ich habe mich dort weiterentwickelt.“

Nun ist der Hobby-Koch und Grillfreund („Ich achte auf meine Ernährung, weiß gern genau, was auf den Teller kommt“) erstmals bei einem Klub im Norden – und ebenso begeistert wie fasziniert. Meirandres, der mit vier Jahren zum Eishockey gekommen war, früher auch Skifahren, Snowboarding und Bergsteigen ausprobiert hat: „Ich hätte gar nicht gedacht, wie viele Bayern wir hier in Wolfsburg sind.“

Er fühlte sich auf Anhieb wohl. Nicht nur deswegen: „Du kommst in die Kabine und spürst, was das für eine Super-Truppe ist. Die haben gleich was mit mir unternommen – ich hatte das Gefühl, ich bin schon ein Jahr dabei.“

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