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„Meine Familie ist auch im Play-Off-Modus!“

Für Grizzly-Stürmer Sebastian Furchner geht‘s zum 14. Mal los „Meine Familie ist auch im Play-Off-Modus!“

Wenn‘s um die Play-Offs geht, ist Sebastian Furchner ein alter Hase. Zum 14. Mal geht der Stürmer der Grizzlys am Mittwoch in die entscheidende Phase einer Saison. Die Abläufe kennt der 33-Jährige gut – und nicht nur er. „Für meine Frau sind das genauso die14. Play-Offs wie für mich...“

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Keine Zeit für die Familie, keine Rasur mehr: Grizzly-Stürmer Sebastian Furchner kennt sich mit den Play-Off-Abläufen besonders gut aus.

Quelle: Imago

„Das läuft inzwischen alles automatisch ab“, so Furchner. „Entweder es ist Reisetag oder es ist Spieltag.“ Heißt: Auf dem Weg zum Titel wird bis auf wenige Ausnahmen an jedem zweiten Tag gespielt, dementsprechend wenig Zeit bleibt außerhalb des Eises für die Familie. Furchner: „Meine kleine Tochter ist drei, die merkt das noch nicht so. Aber die Große ist zwölf und hat gleich mal geguckt, ob ich an ihrem Geburtstag ein Spiel habe.“ Das steht noch nicht fest, Probleme macht das aber so oder so nicht: „Meine Familie ist jetzt auch im Play-Off-Modus, die können damit gut umgehen!“

Eishockeyspieler sind Gewohnheitstiere. Kein Spieler kommt ohne ganz bestimmte Rituale und sich stets wiederholende Abläufe aus. Für die Fans gut sichtbar ist die ewig alte Tradition des Play-Off-Bartes. Alle Spieler lassen in der Endrunde die Haare im Gesicht wachsen – erst nach dem Aus, oder im Optimalfall nach dem Titel, wird wieder zum Rasierer gegriffen. Ob das Team geschlossen mit Schnauzbart oder einer anderen kreativen Variante aufläuft, verrät Furchner nicht: „Das wird mannschaftsintern entschieden. Manchmal wird das auch von Runde zu Runde geändert, mache rasieren sich am Tag des ersten Spiels ein letztes Mal.“

Geht es nach der Mannschaft, sehen die Grizzlys im Frühling aus wie die Weihnachtsmänner – Furchner freut sich auf die(H)eisszeit: „Extra-Motivation braucht keiner von uns. Wir sind geladen und wollen, dass es endlich losgeht.“

jsc

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