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Mayer macht‘s vor: EHC schlägt zurück

EHC Wolfsburg Mayer macht‘s vor: EHC schlägt zurück

Dieser EHC lässt sich nicht gern und nicht leicht schlagen - das erfuhren die Nürnberg Ice Tigers im Viertelfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft. Das sollen ab morgen (19.30 Uhr) die Kölner Haie erfahren. Beispielhaft für das EHC-Selbstbewusstsein stand im letzten Spiel der Serie Vincenz Mayer. Ein NHL-Star wollte ihn verprügeln.

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Heiß auf die Haie: Vincenz Mayer scheitert hier an Danny aus den Birken. Ab Mittwoch trifft der Angreifer mit Wolfsburg noch mindestens viermal auf Köln.

Quelle: imago sportfotodienst

Die Partie war entschieden, Nürnberg frustriert. „Und vielleicht hatte ihm mein Check nicht geschmeckt“, feixte Wolfsburgs Angreifer. Steven Reinprecht (über 700 NHL-Spiele) ging auf ihn los. „Ich lasse mich nicht gern schlagen“, sagte Mayer. Er haute zurück - und verlor den kurzen Kampf nicht.

Mayer, ein eher sanft blickender Stürmer, ist knochenhart, blockt viele Schüsse - und zunehmend öfter wirken seine Gegenspieler genervt. Mayer weiß warum: „Ich checke gern, das ist manchmal unangenehm.“ Mayer gegen Reinprecht - das war symbolhaft für viel positive Körpersprache, die der EHC im Viertelfinale bot.

Nach Mayers Kampf gegen Reinprecht trommelten die Mannschaftskameraden mit ihren Schlägern auf die Bande, zollten damit Mayer, der sich 2011 praktisch direkt aus der 3. Liga in die DEL gebissen hatte, Respekt.

Respekt hat Wolfsburg nun vor Köln. Aber: „Wir müssen weiter unser Spiel machen, dann haben wir gegen die Haie eine Chance“, sagt Mayer. Angst haben die Wolfsburger sowieso nicht, auch nicht vor NHL-Stars. Mayer gegen Reinprecht - der Wolfsburger gelassen: „Er wollte ja fighten, mir hat es gegen so einen Spieler Spaß gemacht.“

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