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Mayer: Lieber Tore als Löcher

EHC Wolfsburg Mayer: Lieber Tore als Löcher

Dass sich Talente zwischen Sportarten entscheiden müssen, ist normal. So war es auch bei Vincenz Mayer. Viele Profis des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten EHC haben in der Jugend auch sehr erfolgreich Fußball, Tennis oder Baseball gespielt. EHC-Zugang Mayer aber hatte eine ungewöhnliche Alternative: Golf.

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So klein ist der Sprung nicht: Vincenz Mayer kam von Drittligist Passau zum Vizemeister.

Bei vielen seiner nordamerikanischen Mannschaftskameraden wäre – bei gleichem Golf-Talent – die Wahl wohl anders ausgefallen. Die Entscheidung gegen die Golf-Löcher war für ihn nicht so schwer: „Ich mag lieber Mannschaftssport.“

Im Golf hatte er es im Alter von 13 Jahren bis in die bayerische Landesauswahl gebracht. Und auch im Skisport vertrat er die bayerischen Farben. „Beides habe ich aufgegeben, genau wie Motorcross. Das war zu gefährlich, mit Profi-Eishockey nicht zu vereinbaren“, erzählt Mayer.

Mit drei Jahren hatte er das erste Mal auf dem Eis gestanden. Sein älterer Bruder und der Vater brachten ihn damals auf die Kufen, seinen Wechsel nach Wolfsburg fädelte die Mutter ein. „Ein Bekannter, Michael Schmidt, hat mit Charly Fliegauf in Augsburg zusammengespielt und ihn auf mich aufmerksam gemacht“, so Mayer.

Der EHC-Manager lud ihn zum Probetraining nach Wolfsburg ein, wo er Trainer Pavel Gross überzeugte. Und so kommt er jetzt aus der Oberliga in die DEL. Mit klarem Ziel: „Ich will in Wolfsburg Stammspieler werden.“ Es wird hart, „vor allem taktisch ist es ein Riesensprung“, sagt Fliegauf, der viel mit dem Jüngsten im Team redet und weiß: „Er kann‘s packen.“

aha

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