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Mark Voakes glücklich:„Kopf geht‘s gut!“

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Mark Voakes glücklich:„Kopf geht‘s gut!“

Er hat sich herangearbeitet - wie das so ist für Sportler nach Verletzungen. Trotzdem ist Wolfsburgs Eishockey-Profi Mark Voakes speziell. WAZ-Sportredakteur Jürgen Braun sprach mit dem Mittelstürmer, der keine großen Worte mag.

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Mittendrin nach Blitz-Comeback: Für Mark Voakes (M.) lief es an seinem ersten Punktspiel-Wochenende seit vergangenen Dezember gut. Er buchte drei Punkte, seine Mannschaft zwei Siege.

Quelle: Imago

Voakes hatte ein Blitz-Comeback. Und machte in seinen ersten beiden Pflichtspielen für den Tabellenzweiten nach acht Monaten ohne Punkt-Partie gleich wieder das übliche: Skorerpunkte.

WAZ: Ihr Comeback kam unglaublich schnell, nachdem sie sechs Monate nichts machen durften. Dann machten Sie im letzten Test ihr erstes Tor, dann ein Tor und zwei Vorlagen in den ersten beiden Punktspielen. Können sie Ihr Comeback eigentlich so richtig fassen?
Voakes: Ja, inzwischen kann ich das glauben. Die harte Arbeit zahlt sich aus. Meinem Kopf geht es gut, das war eine Grundvoraussetzung.

WAZ: Jeder staunte, dass Sie in der Vorbereitungsphase nie eine Pause brauchten.
Voakes: Ja, es ist wirklich gut gelaufen. Es war der härteste Sommer meines Lebens. Erst konnte ich gar nichts machen, dadurch war es dann natürlich umso härter, wieder loszulegen. Dann habe ich viel gemacht, die Wolfsburger Coaches und Fitmacher Anton Blessing waren eine große Hilfe.

WAZ: Zwei Spiele, ein Tor, zwei Vorlagen - es läuft...
Voakes: Das war schön. Vor allem, dass wir gewonnen haben. Es war ein gutes Wochenende für die Mannschaft und für mich auch. Ich hatte viel Eiszeit, durfte Verantwortung übernehmen.

WAZ: Jeweils waren Sie in der Schlussminute auf dem Eis, in Schwenningen haben Sie sich dabei eine Strafe eingehandelt, für die Sie sich entschuldigt haben bei der Mannschaft, verriet der Manager.
Voakes: Da hatte mich auf dem Eis in eine schlechte Position gebracht.

WAZ: Mit vielleicht fehlender Praxis....
Voakes: ...das hat damit nichts zu tun, denke ich. Das kann passieren. Positiv ist, dass ich in wichtigen Phasen wieder Verantwortung übernehmen darf. Fakt ist, dass ich noch ein Stück zu gehen habe bis zur Bestform. Und dass ich clever sein muss, auf meinen Körper hören muss, dass ich nicht mehr will, als schon geht. Aber mit der Entwicklung bin ich sehr zufrieden, es ist schön, wieder helfen zu können.

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