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Manager knöpft sich schlappen EHC vor

EHC Wolfsburg Manager knöpft sich schlappen EHC vor

„Diese Leistung hat mich beunruhigt, darum habe ich Spieler zu mir einbestellt!“ Acht Spiele, fünf Niederlagen, mehrfach klägliche Heimleistungen - am Sonntag nach dem 1:5 gegen München ist Manager Charly Fliegauf der Geduldsfaden gerissen. Der Manager des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg redete gestern einigen seiner Stars ins Gewissen. Fliegauf: „Es läuft nicht in die richtige Richtung, also greife ich ein.“

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Das ist nicht der Weg zum Erfolg: Hier wird Wolfsburg von München beim sonntäglichen Heim-1:5 abgeräumt.

Quelle: Sebastian Bisch (2)

Der Manager lässt Profis antreten - das ist bemerkenswert, denn Fliegauf ist keiner, der zu Aktionismus neigt, der schnell draufhaut oder vorschnell euphorisch wird. Wenn‘s ihm reicht, dann hat er sich einige Gedanken gemacht. Spieler zum Manager - die Aktion hatte er mit Coach Pavel Gross abgesprochen. In der Beurteilung ist sich das Duo einig. Fliegauf: „Wir schaffen es nicht, zwei, drei Spiele konstant zu sein.“

Seine Forderung: „Einsatz und Engagement kann jeder bringen.“ Was gegen München gelaufen sei, „kann ich nicht akzeptieren. Unverständlich, wie man nach dem Sieg am Freitag am Sonntag so ins Spiel gehen kann.“ Passiv ließ sich der EHC vorführen. Der Manager sauer: „Da fragt man sich, wie die Spieler sich vorbereitet haben. Muss man ihnen das vorgeben? Das wäre Kindergarten, aber vielleicht muss man das machen.“

Fliegauf redete den Profis gestern ins Gewissen, wollte aber zugleich auch in die Mannschaft hineinhorchen, wie sie die Situation einschätzt. Er meint: „Die müssen sich mit ihrer Leistung auch selbst in der Kabine auseinandersetzen.“ Grundsätzlich sei klar: „Arbeitseinstellung und Leidenschaft, das erwarte ich jeden Tag und in jedem Spiel.“ Und Kampfgeist: „Sie sollen sich zeigen, nicht verstecken.“

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