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„Man muss den Willen haben!“

Eishockey „Man muss den Willen haben!“

Schon heute (19.30 Uhr) muss Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg wieder ran - hat aber im dritten Spiel binnen fünf Tagen wenigstens Heimrecht gegen die Hamburg Freezers. Am Sonntag, beim 2:5 gegen Mannheim, hatte der EHC am Ende ein wenig müde gewirkt. Coach Pavel Gross knallhart: „Wenn die Kraft nicht reicht, muss man den Willen haben!“

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Nicht zielstrebig genug: Tyler Haskins kam hier nicht an Mannheims Keeper Dennis Endras vorbei. Heute kann der EHC es gegen Hamburg besser machen.

Quelle: Photowerk (bb)

Er knöpfte sich seine Schützlinge noch gleich nach dem Spiel etwas länger in der Kabine vor. Zwei Niederlagen in Serie soll heute nicht die dritte folgen. „Natürlich hat der Coach klare Worte gefunden. Das ist sein Job. Unser Job ist es, das Gesagte jetzt umzusetzen“, berichtete Angreifer Sebastian Furchner.

„Das ist das Schöne an unserem Sport: Man hat nicht lange Zeit, darüber nachzudenken, hat gleich die Möglichkeit, es zu verbessern.“

Gestern war neben dem Regenerationstraining noch Videoanalyse. Schon davor war sich Routinier Norm Milley sicher: „Wir werden gegen Hamburg bereit sein.“ Milley hatte die Pleite gar nicht geschmeckt. Er leistete sich direkt mit dem 2:4 ein Foul. Sehr ungewöhnlich für ihn. „Das war Frust“, knurrte der Angreifer. Er hatte ganz ordentlich gespielt, was sich nicht von allen Akteuren sagen ließ. Marco Rosa (ohne Schuss!), Chad Bassen und Brent Aubin etwa waren praktisch nicht zu sehen. Gross: „Um die Freezers zu schlagen, müssen wir uns steigern.“ Auch Manager Charly Fliegauf weiß: „Die Aufgaben werden nicht leichter.“ Was ihn störte: „In München und gegen Mannheim gehen wir mit einem Remis ins letzte Drittel und holen nicht einen Punkt. So bringen wir uns um den Lohn der Arbeit.“ In diesen Tagen verhandelt er mit Gross über eine Vertragsverlängerung. Fliegauf: „Wir wollen, er will...“

rau/jsc

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