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Macht Haie-Blut die Grizzlys heiß?

Eishockey – Play-Offs Macht Haie-Blut die Grizzlys heiß?

Mit Ex-Grizzlys-Kapitän Kai Hospelt haben die Kölner Haie einen, der genau weiß, wie Wolfsburg und sein Trainer Pavel Gross ticken. Dagegen haben die Grizzlys viel Hai-Blut im Team - Spieler, die mal für Köln gespielt haben.

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Zwei der Wolfsburger Ex-Haie: Bei Gerrit Fauser (l.) und Torjäger Sebastian Furchner ist die Zeit im Rheinland aber lange her.

Quelle: Imago

Wolfsburg. Die könnten besonders heiß sein, wenn es am Dienstag (19.30 Uhr) im Play-Off-Viertelfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft in Köln losgeht.

Um die Motivation seiner Schützlinge musste sich Gross in Play-Offs nie Sorgen machen. Dennoch steckt bemerkenswert viel Köln-Erfahrung im Wolfsburger Kader. Sebastian Furchners Haie-Zeit ist lange her, aber sechs Spielzeiten hat er dort erlebt. Verteidiger Björn Krupp hat durch die Eltern seine Wurzeln in Köln, via Nordamerika kehrte er zurück - und spielte keine Rolle mehr, als sein Vater Uwe als Coach weg war. Ebenfalls vom damaligen Coach Niklas Sundblad ausgemustert: Fabio Pfohl. Am Saisonende 2014/15 ging er nach Wolfsburg und wurde Rookie des Jahres. Philip Riefers hatte es 2014 im dritten Jahr bei den Haien getroffen. Sie tauschten ihn gegen Augsburgs Sebastian Uvira. Gerrit Fauser (Hai von 2009 bis 2011) schaffte als Youngster den Durchbruch in Köln noch nicht. Mit Alexander Weiß kam zu dieser Saison noch ein sechster Spieler von Köln nach Wolfsburg, doch der kann höchstens Tipps geben, ist verletzt.

Macht das viele Haie-Blut die Grizzlys noch heißer? Manager Charly Fliegauf glaubt, „dass der eine oder andere zusätzlich motiviert sein könnte“, warnt aber auch: „Emotion ja, das ist gut. Aber kontrollierte Emotion ist wichtig. Man darf nicht zu viel wollen.“

Vor dem ersten Viertelfinale am Dienstag wartet auf Fliegauf noch ein schwerer Gang: Er reist nach Bad Tölz zur Bestattung des vergangene Woche verstorbenen Ex-Grizzlys-Aufstiegs-Coaches Toni Krinner. Der Manager: „Zeitlich ist beides machbar. Dass ich hinfahre, ist selbstverständlich.“ Fliegauf und Krinner hatten nicht nur von 2007 bis 2010 bei den Grizzlys zusammengearbeitet, sie hatten Anfang der 90-er Jahre schon gemeinsam sehr erfolgreich für Augsburg gespielt.

von Jürgen Braun

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