Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Luxusproblem Abwehr: Youngster-Duo unter Druck

EHC Wolfsburg Luxusproblem Abwehr: Youngster-Duo unter Druck

Rechtzeitig vor den Hammerwochen (zehn Spiele in 21 Tagen) hat sich Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg personell gut aufgestellt. Mit der Verpflichtung von Björn Krupp bewies Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf dabei wie schon bei der Ausleihe von Peter Lindlbauer zu Saisonbeginn Kreativität. Jetzt drohen Härtefälle. Das Duo Kilian Keller und Max Meirandres (beide 24) ist unter Druck.

Voriger Artikel
WAZ-Gewinnspiel - und die Profis feiern
Nächster Artikel
Überraschung: Trio wagt sich aufs Eis

Vorwärtsgang: Den wird Kilian Keller brauchen. Wenn er sich beim EHC durchbeißen will, muss seine Entwicklung weitergehen.

Quelle: Boris Baschin

Härtefälle: Einen gab es anfangs. Nick Schaus war überzählig, wenn die anderen Ausländer fit waren. Jetzt könnte zwar Tim Hambly zurückkehren, aber weil Matt Dzieduszycki noch fehlt, wäre Platz für Schaus. Allerdings: Mit ihm hat der EHC inzwischen acht Verteidiger. Sieben auf dem Spielberichtsbogen sind mehr als genug.

Wird auch Peter Lindlbauer wieder fit, wird es eng für Max Meirandres und Kilian Keller, die in der Hierarchie weiter hinten stehen. Sie müssen damit rechnen, mal beim Kooperationspartner Rosenheim in der 2. Liga zu landen. Ein Luxusproblem. „Es müssen ja erst mal alle fit sein“, sagt Fliegauf. Für die Spieler erhöht sich der Konkurrenzdruck. Keller: „Es ändert sich nichts, man versucht immer, jeden Tag im Training sein Bestes zu geben. Mehr kann man nicht beeinflussen.“

Zukunft: Keller und Meirandres haben keine Verträge über die Saison hinaus. Ihre Zukunft in Wolfsburg hängt auch an Lindlbauer und Krupp. Beide sind schon weiter als die Youngster, sind das Kaliber, das der EHC braucht. Beide sind ausgeliehen, Lindlbauer sieht seine Zukunft in Wolfsburg, nicht in Nürnberg. Der EHC wird versuchen, ihn zu halten.

Ähnlich sieht‘s bei Krupp (Köln) aus. Die Spieler müssen, wenn sie vom Stammklub wegwollen, ihre Verträge auflösen. Der Manager dementiert nicht, dass er auf beide Optionen hat. Da zwei Ausländer in der Defensive sowie Armin Wurm weiterlaufende Verträge haben, auf Hambly eine Option besteht, läuft es auf einen Zweikampf zwischen den Youngstern hinaus.

rau

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg