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Lob für Pohl und den Kampf

Eishockey Lob für Pohl und den Kampf

Er wartete noch auf sein erstes Saisontor - gestern sah es fast so aus, als ob Patrick Pohl ein wenig Frust in den Sturz des Spitzenreiters gelegt hätte. Weit holte er aus und dann jagte er den Puck unter dem Jubel der Fans zum entscheidenden 3:2 des EHC gegen Nürnberg in die Maschen.

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Den Spitzenreiter niedergekämpft: Tyler Haskins und Co. verdienten sich gestern das 3:2 gegen Nürnberg hart.

Quelle: Photowerk (bb)

„Ich dachte mir, bevor es zu eng wird, haue ich lieber drauf“, sagte Pohl später. Er hatte quasi bis zur Hallendecke ausgeholt, nachdem er einen Fehlpass abgefangen hatte, kaum dass die Überflieger aus Nürnberg (neun Siege aus neun Spielen, DEL-Rekord) aus einem 0:2 ein 2:2 gemacht hatten. „Toller Schuss“, lobte Matt Dzieduszycki, der selbst die beste Schusstechnik im EHC-Dress hat und das 1:0 erzielt hatte. „Wir haben Nürnberg niedergerungen“, urteilte der Diesel. Pohl meinte: „Mit viel Kampf haben wir das Spiel gezogen.“

Die Spieler waren sich einig: Wolfsburg hatte sich endlich mal wieder 60 Minuten an den Plan gehalten.

„Dafür hatten wir die ganze Woche hart gearbeitet“, meinte Dzieduszycki - wobei er selbst hauptsächlich an seiner Spielfähigkeit gearbeitet hatte. Er war krank, hatte erst am Donnerstag wieder trainiert - und war gestern bereit.

„Wir haben uns das Quäntchen Glück, das man braucht, erarbeitet“, freute sich Coach Pavel Gross, lobte einige „Big Saves“ von Keeper Sebastian Vogl und stellte zufrieden fest: „Wir haben die Zweikämpfe gesucht und bis zum Umfallen gekämpft.“

Wolfsburgs Leistung - eine klare Wende nach drei schwachen Spielen. So wurde der Spitzenreiter gestoppt. Und der Diesel meinte: „Wenn man der Beste sein will, muss man die Besten schlagen...“

rau/jsc

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