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Likens dabei: Gross hat die Qual der Wahl

Likens dabei: Gross hat die Qual der Wahl

„Nervosität wäre nicht der richtige Ausdruck.“ Eher Anspannung, Kribbeln - um die genaue Formulierung musste Pavel Gross gestern ringen. Aber der Chefcoach des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg hat im ersten Training der letzten Woche vor dem Start ausgemacht, dass die Mannschaft mit den Hufen scharrt: „Alle wollen, dass es los geht.“ Und fast alle sind fit.

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Wieder fit: Jeff Likens wird am Freitag spielen.

Quelle: imago sportfotodienst

Ganz wichtig vor dem Auftakt in der Liga gegen die Düsseldorfer EG am Freitag (19.30 Uhr): Wolfsburg wird gut besetzt starten können. Gerrit Fauser (Gehirnerschütterung) war zwar erwartungsgemäß noch nicht wieder auf dem Eis. Ansonsten aber fehlte keiner, auch Verteidiger Jeff Likens, obendrein der gefährlichste Schütze von der blauen Linie, war nach seiner Verletzungspause wieder dabei. Bleibt das so, hat Gross am Freitag die Qual der Wahl, muss sowohl einen Ausländer als auch noch einen deutschen Akteur auf die Tribüne schicken. Youngster Thomas Herklotz dürfte es treffen, das wäre nicht überraschend.

Jedoch hat Gross diverse Optionen. Bringt er nur elf gelernte Stürmer? Oder bringt er Herklotz oder Mark Voakes und opfert zu Gunsten dieses zwölften Stürmers einen ausländischen oder einen deutschen Verteidiger? Insgesamt acht sind fit.

Hinten geht Gross tendenziell auf Nummer sicher, setzt auf vier Importspieler. Neben denen und Armin Wurm könnten dann aber zwei der drei jungen Verteidiger (Max Meirandres, Peter Lindlbauer und Kilian Keller) reichen. Für alle jungen Spieler stand gestern noch eine zweite Eis-Einheit an. Co-Trainer Mike Pellegrims: „Sie müssen noch viel lernen.“ Der Ex-DEL-Topverteidiger sieht bei den drei Abwehr-Youngstern unterschiedliche Qualitäten: „Meirandres ist eher der harte, aggressive Verteidiger, Lindlbauer ist der spielstärkere, Keller hat von beidem etwas.“

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