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Likens-Ansage: Lassen nicht nach!

Eishockey Likens-Ansage: Lassen nicht nach!

Der Druck auf Eishockey-Erstligist EHC ist größer geworden. Wolfsburg liegt in der Play-Off-Halbfinalserie hinten. Allerdings wiegeln die Verantwortlichen und Spieler ab - logischerweise. Manager Charly Fliegauf: „Köln braucht immer noch zwei Siege.“ Und auch Trainer Pavel Gross bleibt ganz gelassen.

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Nachgelassen wird nicht: EHC-Verteidiger Jeff Likens (h. l.) zeigt Kölns Andreas Falk, dass Wolfsburg nicht aufstecken wird. Chris Minard (r.) hatte das entscheidende 2:0 erzielt.

Quelle: cp24

Der EHC-Coach will dem morgigen vierten Aufeinandertreffen keine zusätzliche Bedeutung beimessen. „Wir wollen den zweiten Sieg“, betont er. Gross will nichts davon wissen, dass man zum Siegen fast schon verdammt ist, weil ein Stand von 3:1 Siegen für Köln wohl kaum noch zu kippen wäre. Seine Rechnung: „Wir müssen so oder so noch einmal in Köln gewinnen.“ Mindestens einmal, sonst kann Wolfsburg den Finaleinzug nicht schaffen.

Gestern war der EHC sogar nah dran. Denn: Jeff Likens hatte das späte 1:1 auf dem Schläger. Der Puck knallte an den Innenpfosten. „Enttäuschend, dass er raus- und nicht reingesprungen ist“, so der Verteidiger. Wolfsburg hatte die Haie in dieser Phase eine Weile eingeschnürt, ein Konter brachte dann das 2:0. Und es flogen die Fäuste. Likens und Ramzi Abid auf Seiten des EHC und Kölns Andreas Falk waren die Hauptbeteiligten. Eine Szene, die beide Seiten nicht hoch hängen wollten. Gross: „Ich glaube, es ist alles fair geblieben.“ Kölns Trainer Uwe Krupp: „Ganz normal, beide Mannschaften kämpfen mit Haken und Ösen.“

Likens erklärt die Vorgänge nach dem zweiten Gegentor: „Ich wollte demonstrieren, dass wir in dieser Halbfinal-Serie nicht nachlassen werden, nur weil das 0:2 gefallen ist.“ Der Kampfgeist ist ungebrochen, doch der EHC muss einen Weg finden, Tore zu schießen. Gross: „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt - und Köln lässt nur wenige zu.“

rau/tos

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