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Lieber Wolfsburg als Salzburg: So tickt der neue EHC-Betreuer

Eishockey Lieber Wolfsburg als Salzburg: So tickt der neue EHC-Betreuer

Die Urgesteine wie Sebastian Furchner (seit 2008 im Kader) und Christoph Höhenleitner (seit 2007) mussten sich am meisten umgewöhnen. Igor Hasko war länger da gewesen als sie. Der ist jetzt in Ingolstadt. Seit Sommer hat Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg mit Stef Jonsson einen neuen Equipment-Manager. Und der weiß auch, was gespielt wird, war früher mal ein Inline-Ass.

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Trat in große Fußstapfen: Stef Jonsson löste Igor Hasko als Betreuer und Equipment-Manager beim EHC ab.

Quelle: Photowerk (he)

Matt Dzieduszycki kommt um die Ecke ins EHC-Materiallager in der Eis-Arena - „Stef, could you sew this?“, fragt er, zeigt Jonsson seinen rechten Handschuh. Die Nähte sollen an einigen Stellen etwas anders gesetzt werden. Millimeterarbeit für den guten Griff des Torjägers. Auch so etwas löst Jonsson, auch so etwas kann er. Handwerkliches Geschick ist gefragt in diesem Job. Der 41-Jährige hat sogar einen Berufskollegen im Team: Auch Peter Lindlbauer ist gelernter Tischler.

Jonsson war Betreuer bei Red Bull Salzburg, unter anderem in der Zeit, als EHC-Stürmer Brent Aubin dort spielte. Auch Angreifer Max Meirandres hatte Einsätze in Salzburg, als Jonsson noch da war. Dann kam das Angebot aus Wolfsburg. „Das hat gepasst“, sagt Jonsson. „Red Bull war ein super Arbeitgeber. Aber die DEL ist eine größere Liga als die österreichische, das macht meine neue Aufgabe interessanter.“ Und die Heimat Stockholm ist für den Betreuer, seine Frau Emma und die zwei Kinder näher - rund 800 Kilometer.

Die ersten Wochen waren besonders spannend. „Ich muss aufnehmen, wie die Wolfsburger Spieler ticken, sie müssen meine Arbeitsweise kennenlernen“, so Jonsson. Es läuft. Und Jonsson kann nicht nur nähen: „Schlittschuhe schleifen habe ich auch von kleinauf gelernt.“

rau

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