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Lachen heute wieder die Haie?

Eishockey – Play-Offs Lachen heute wieder die Haie?

1:3 nach Siegen hinten - Eishockey-Erstligist EHC braucht ein Wunder, um ins DEL-Finale 2014 einzuziehen. Wolfsburg hat keinen Spielraum mehr. Drei Siege gegen Köln sind nötig, also muss auch heute (19.30 Uhr) bei den Haien einer her. Köln braucht dagegen nur noch einen Sieg und hat dafür noch bis zu drei Versuche.

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Heute gilt‘s: Die Haie wollen wieder jubeln, EHC-Stürmer Norm Milley (r.) fordert von seinem Team „Kampf mit dem Mut der Verzweiflung“.

Setzen sich die Haie wie im Vorjahr (3:0 Siege) durch? Dann hätte wieder Kölns Trainer Uwe Krupp gut lachen. Und beim EHC können die Play-Off-Bärte abgenommen werden. Es heißt heute: Wende oder Ende.

Die Grizzlys kriegen die Haie nicht mehr an den Haken. Köln ist stabil, einfach auch einen Tick stärker besetzt. Wolfsburgs Keeper Sebastian Vogl: „Wir waren kämpferisch gleichauf. Bei den Toren der Kölnern ist ihre individuelle Klasse aufgeblitzt.“ Damit zielte er eindeutig auf solche Top-Asse wie die Haie-Verteidiger Andreas Holmqvist und Daniel Tjärnqvist ab. Hinzu kommt: In ihrer dritten Formation haben die Haie etwa mit Nationalspieler John Tripp und dem vielfachen Meister (mit Berlin) Alexander Weiß Kaliber, die der EHC dort nicht hat. Dazu wiegt schwer, dass mit Brett Palin ein Top-Verteidiger fehlt und für Sturm-Routinier Aleksander Polaczek die Saison vorüber ist.

Um Köln zu knacken, muss die Zahl der Fehler gen Null tendieren. Coach Pavel Gross: „Köln ist eine Mannschaft, die jede Kleinigkeit nutzt. Wie beim zweiten und dritten Tor.“ Beim 2:2 hatte der EHC die Ordnung verloren, beim 2:3 Keeper Sebastian Vogl gepatzt. Nachzukarten hilft nicht mehr. Heute braucht der EHC eine perfekte Leistung. Sonst war das 2:3 am Dienstag das letzte Tor der Saison in der Eis-Arena. Wolfsburg will mit dem „Mut der Verzweiflung kämpfen“, sagt Stürmer Norm Milley. Köln-Coach Uwe Krupp warnt sein Team: „Mit drei Siegen ist man nicht weiter....“

rau/jsc

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