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Krisensitzung des Teams

EHC Wolfsburg Krisensitzung des Teams

Trainer raus, Türe zu - die Eishockey-Profis des EHC Wolfsburg reagierten gestern mit einer Sitzung im Spieler-Kreis direkt nach dem 3:5 gegen Ingolstadt auf die Situation. Den Begriff Krise meiden sie. Aber der EHC hat eine. Kapitän Tyler Haskins: „Langsam muss von uns was kommen.“

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Krise: Die Fans gaben nicht auf, Tyler Haskins berief sein Team aber nach der fünften Niederlage in Folge zur Sitzung ein.

Quelle: Britta Schulze

Leistungen schwach, Führungsspieler unter ihren Möglichkeiten, teils klare Führungen halten nicht, fünf Spiele in Folge verloren - das ist eine Krise. Coach Pavel Gross mochte am liebsten gar nicht drüber reden. In der offiziellen Pressekonferenz sagte er nur: „Der ERC hat uns gezeigt, wie man als Top-Sechs-Mannschaft spielen muss.“ Vor den Kameras von Servus TV hatte er von einer „peinlichen“ Niederlage gesprochen. „Ein Top-Team ist disziplinierter, cleverer, das war nicht gut genug, das geht gar nicht.“

Haskins, der über die Inhalte des Kabinengesprächs schwieg, dort aber das Wort ergriff, sieht es nicht anders. „Ich verstehe es nicht“, seufzte er. „Wir spielen unser Spiel, führen, dann gehen wir davon ab, machen zu viele Fehler, verlieren Zweikämpfe, überreichen dem Gegner das Momentum.“ Diese Probleme quälen das Team seit einiger Zeit, gestern war es offenbar an der Zeit für eine Aussprache. Haskins: „Wir müssen unseren Job besser machen, helfen wird uns keiner, wir müssen uns da selber rausziehen.“

Die Fans geben nicht auf. Sie feuerten den EHC gestern bis zum Schluss an, obwohl beim drittschwächsten Heimteam nach hinten raus erneut immer weniger klappte.

rau/aha

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