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Kreis wackelt, Gross glücklich

EHC Wolfsburg Kreis wackelt, Gross glücklich

Dieses Mannheimer Pfeifkonzert muss man sich erstmal verdienen: Der EHC schockte gestern Abend mit einem 5:0 die Adler, ein Großteil der Fans hatte im letzten Spiel des Jahres wenig zu feiern, sogar „Trainer raus“-Rufe gingen in Richtung Harold Kreis, der nach einer Krisensitzung direkt nach Spielschluss noch im Amt ist. Beim EHC hatte man hingegen allen Grund zum Jubel, zumal er die nun punktgleichen Adler überholte, als Fünfter ins neue Jahr geht.

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Nicht nur hier bangten die Adler-Fans: Mannheims Marcus Kink (l.) und EHCer Brett Palin teilten beide mächtig aus.

Dabei hätten die Vorzeichen durchaus besser sein können: Zum ohnehin großen EHC-Lazarett gesellte sich kurzfristig auch noch Jeff Likens, der mit einer Grippe passen musste.

Beide Teams gingen mit einer bitteren Heimpleite im Hinterkopf in dieses Duell: Wolfsburg hatte gegen Augsburg mit 3:5 verloren, Mannheim gegen Iserlohn mit 2:5. Doch der EHC verdaute die Pleite im letzten Heimspiel 2013 offenbar besser, war sofort da und versetzte Mannheim den schnellen K.o. in der ersten Minute - eigentlich ungewöhnlich für das Team von EHC-Coach Pavel Gross, das zuletzt eher schleppend reinfand. „So wie die erste Minute lief, hat sie das Spiel natürlich beeinflusst. Wir hatten zwei Sonntagsschüsse, die uns das Momentum gebracht haben“, so ein gut gelaunter Gross, der aber auch zugab: „Der Sieg fiel ein bisschen zu hoch aus - genauso wie Mannheims 5:2 bei uns.“

Doch in Mannheim stimmte alles, Goalie Sebastian Vogl feierte eine tolle Rückkehr und seinen dritten Shutout der Saison (der EHC den vierten), und für Vogl gab‘s obendrein einen Assist beim 3:0 durch Sebastian Furchner.

hot/cr

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