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Kohls Zukunft ist weiter offen

Eishockey Kohls Zukunft ist weiter offen

Verliert Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg einen weiteren starken deutschen Spieler - und seinen letzten Nationalspieler? Benedikt Kohl ist sich auch vor dem Spiel bei seinem Ex-Klub Augsburg (morgen, 16.30 Uhr) nicht schlüssig über seine Zukunft. Nächste Woche spielt er wieder für Deutschland, zählt zum gestern bekannt gegebenen Aufgebot für den Deutschland-Cup (8. bis 10. November) in München.

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Weiter für Deutschland, aber auch für den EHC? Benedikt Kohl, gerade ins finale Aufgebot für den Deutschland-Cup berufen, lässt sich Zeit mit einer Entscheidung über seine Zukunft.

Quelle: Imago 12769640

„Das freut mich, dass ich dabei bin“, sagt Kohl. „Aber alles andere hätte mich auch enttäuscht.“ Dass er dadurch etwas weniger Pause hat als seine EHC-Teamkollegen, macht ihm nichts aus. „Es bringt immer Spaß bei der Nationalmannschaft.“ Im erweiterten Kreis war er schon länger, vergangenes Jahr rückte er richtig auf. Spätestens seitdem haben ihn einige Klubs auf dem Zettel. Der EHC München soll Interesse an ihm gehabt haben - dann wäre der Berchtesgadener wieder nahe der Heimat. Oder endet Kohl dort, wo zu dieser Saison zwei andere EHC-Nationalspieler landeten - in Mannheim? Von 2004 bis 2008 zählte Kohl zur Adler-Organisation.

„Er weiß, was er bei uns hat“, sagt Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf. Er setzt den Verteidiger nicht unter Druck. Kohl gibt zu: „Hier passt alles.“ Aber er zögert.

Wenn Top-Klubs wie Mannheim die Schatulle aufmachen, kann Wolfsburg nicht mithalten. Und: Kohl ist 25 - genau in dem Alter, wo man sich als Profi überlegt, ob man eine neue Herausforderung sucht. Noch keine Klarheit - ihn ficht das nicht an: „Ich versuche immer, mein Bestes zu geben.“

Morgen steigt das Spiel bei seinem Ex-Klub. Kohl weiß: „Dort ist es immer schwer.“ Coach Pavel Gross: „Die sind extrem heimstark, trauen sich in eigener Halle mehr.“ Seine Warnung: „Wir müssen von der Strafbank wegbleiben, die Panther sind die Zweitbesten im Powerplay.“

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